Moments. Ein superschöner Kurzfilm von Everynone. Einfach nur alltägliche Momente, Situationen, aneinandergeschnitten (und wie!) mit toller Musik. Hat mich sehr berührt.
Auch die anderen Filme von denen sind sehenswert wie zum Beispiel Words.
Geschrieben am Donnerstag, 2. September 2010 und einsortiert unter Gedanken, Leben, Videos
We’re in the heart of the record. It’s genuinely exciting. It’s very different from what we did last time. It’s really nice to be doing this. It’s so good to be making music with the band that you feel is still as good as it’s ever been.
Ideally it would be great if it came out sometime this year. It has got to. I hope so. We’re at the finishing line.
Ich bin gespannt und freu mich sehr!
Geschrieben am Mittwoch, 1. September 2010 und einsortiert unter Leben, Musik
In diese ganze Diskussion in Deutschland um Google Streetview und allgemein um Augmented Reality platzt Facebook mit einem neuen Service: Places. Als User kann man kennzeichnen, wo man gerade ist und kann sehen, wer von seinen Freunden in der Nähe ist oder was sonst noch in der Umgebung los ist. Solche Location Based Services gibt es schon, eine Reihe von ihnen sind nun in Facebook implementiert.
Der Service ist seit ein paar Tagen in den USA aktiviert, deutsche Facebook-Nutzer werden noch warten müssen.
Wofür ich das brauche? Gar nicht. Ich schreie zwar viel in die Welt hinaus schreibe zwar viel ins Internet, aber niemand muss wissen, in welchem Laden ich gerade einen trinken gehe oder wo ich meine Arbeitspause verbringe. Ich habe ja auch schon vor einiger Zeit meine last.fm-Einstellungen geändert. Nun kann man nicht mehr sehen, was ich jetzt gerade für Musik höre (und schlussfolgern, dass ich gerade zu Hause bin). Wenn ich unbedingt will, dass alle meine virtuellen Freunde (von denen ich sehr viele auch als reale Freunde bezeichne) wissen können, wo ich bin, dann schreib ich es halt so bei Facebook rein. Dazu brauche ich keinen weiteren Dienst, der ein dann Aufenthaltsprofil von mir erstellen kann.
Facebook scheint zumindest aus den letzten Fehlern bezüglich des Datenschutzes gelernt zu haben und hat den Standard so eingestellt, dass nur Freunde sehen können, wo man gerade ist.
Wem auch das zu viel ist, der kann es hier ändern:
Konto -> Privatsphäre-Einstellungen -> Benutzerdefinierte Einstellungen -> Orte, die ich besuche -> “Nur ich” anklicken. Und weiter unten bei “Freunde können angeben, dass ich mich an einem Ort befinde” “gesperrt” angeben.
Heute habe ich zum ersten Mal einen Link zu sightwalk.de auf meiner Pinnwand bei Facebook gesehen.
Sightwalk ist ähnlich wie Google Streetview: Straßenansichten von deutschen Großstädten. Klar, vom derzeitigen Hype um Streetview profitieren die Kölner Macher von Sightwalk. Zeitweise ist die Seite nicht mehr zu erreichen. Die Page Impressions sind von zuletzt 1 Mio./Monat auf allein 2,5 Mio. in der letzten Woche angestiegen.
Ich muss sagen, die Jungs haben sich wirklich was einfallen lassen. Sie schreiben schon länger schwarze Zahlen, weil sie die Seite für Gewerbetreibende öffnen, sich “Werbung” bezahlen lassen.
Als Beispiel sei nur der Globetrotter in Köln erwähnt. Steht man in Sightwalk vor dem Gebäude, erscheint ein Symbol, über das man in das Innere gelangt. Man kann in die einzelnen Etagen gehen und dort im Sortiment stöbern. Oder sich in die Kältekammer stellen. (Ist angenehmer als hier.)
Weitere nette Features: Zu bestimmten Gebäuden, Straßen, Gegenden oder Sehenswürdigkeiten ist sofort der Wikipedia-Artikel verlinkt. Jetzt weiß ich endlich mehr über Diana mit springender Antilope.
Man kann sich daneben alte Fotos zeigen lassen, zum Beispiel vom Bau der Kölner Oper von 1957 oder wie das Sankt Kolumba 1935 und 1992 aussah. Gleich daneben wohnt übrigens meine Arbeit.
Und weil es sightwalk auch fürs Handy gibt, kann man sich per Umkreissuche sofort die nächste Tankstelle, Kiosk, Geldautomat, Taxistand… anzeigen lassen.
Eine bestimmte Straßenansicht kann man dann natürlich auch gleich twittern oder bei Facebook veröffentlichen. Oder wie ich hier per Widget:
Schade, dass es nicht geplant ist, den Service für weitere Städte auszubauen.
Heute Nacht habe ich gefroren, obwohl ich zum ersten Mal seit Langem wieder mit T-Shirt geschlafen habe.
Ich ziehe den Vorhang auf. Es regnet. Mal wieder. Das Thermometer zeigt 15° an. Der Himmel zeigt sein schönstes Einheitsgrau. Richtig hell will es heute wohl nicht werden. Der Wind reißt und zerrt an den Blättern der Bäume. Einige resignieren, obwohl sie noch grün und saftig sind, und gehen zu Boden. So resigniert auch meine Stimmung, lässt sich mitreißen vom Wind und fällt zu Boden. In der Dusche drehe ich das Wasser immer ein Stückchen wärmer, bleibe lange darunter stehen. Doch das Frösteln will nicht weichen. Ich muss einkaufen und will nicht. Will nicht raus in die Kälte, in die Nässe, den Wind. Das Wasser läuft die Straße entlang, der Wind treibt den Nieselregen unter den Schirm. Autos fahren mit Licht, die Scheibenwischer surren. Das typische Rauschen von Reifen auf nassen Asphalt. Leute schlagen den Kragen hoch, blicken zu Boden. Oktober im August.
Sie liegt derweil in Spanien am Strand und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Ich will auch weg…
Vielleicht gibt es wirklich Menschen, die glauben, die Ansicht Ihres Hauses von der Straße aus gehöre ihnen. Diesen Menschen will ich zwei Dinge sagen. Erstens: Ihr liegt falsch. Zweitens: Ihr kommt zu spät, wenn ihr glaubt, ein Verbot von Street View oder eine Verpixelung eurer Häuser würde euch helfen.
Ein toller Artikel von Anatol Stefanowitsch über Google Streetview im Sommerloch. Sehr zu empfehlen.