Wenn man eine Beziehung beendet, ist das in den meisten Fällen schlimm. Noch schlimmer ist es, wenn man feststellen muss, dass man seinen Stellenwert beim Ex-Partner komplett verloren hat. Am Schlimmsten ist es, feststellen zu müssen, dass man eigentlich die gesamte Zeit über verarscht und belogen wurde.
Trauer um die Beziehung mischt sich mit Wut und völligem Unverständnis. Haarsträubende Argumente, die ich in keiner Weise nachvollziehen kann, lassen mich Ohnmacht spüren.
Hilflos und weit weg reichten 20 Minuten am Telefon, um festzustellen, dass ich nicht gegen getroffene Entscheidungen ankomme – egal, wie sehr ich mich bemühte, die Argumente nachzuvollziehen und gegenzusteuern. So wurde meinem Versuch, eine Freundschaft aufzubauen, eine klare Abfuhr erteilt und die letzten 8 Monate mit allem Erlebten und Geteiltem einfach so auf den Müll geworfen, ausradiert, weggestrichen. Tilt!
Jeder Soap-Autor hätte für diese Wandlung in der Geschichte das Drehbuch um die Ohren geschlagen bekommen. Das ist schlechter und mieser als Marienhof und alle anderen Soaps und Telenovelas zusammen. Sechs, setzen!
Meine Wut ist noch viel zu groß, das Unverständnis lässt mein Hirn Kapriolen schlagen. Ich schlage meinen Kopf gegen die Wand und frage mich die ganze Zeit: Warum? Wofür waren die letzten 8 Monate da? Was zum Henker sollte das, wenn das jetzt so endet???
Ich raff es nicht





