…hat nix zu tun in Köln. Oder wie darf ich das verstehen:
Auf meinem Weg zur Arbeit kam ich jeden Tag (als ich noch zur Zwischenmiete gewohnt habe) am Barbarossa-Platz vorbei. Um das Weg-Zeit-Komfort-Verhältnis mit dem Fahrrad optimal auszunutzen, bin ich immer so 100 Meter bis zur nächsten Ampel auf der falschen Seite der Straße gefahren. Da dort der Fahrradweg stark frequentiert wird, musste ich meistens auf den Bürgersteig ausweichen. Und was sah ich in der ersten Woche? Zwei Polizisten standen dort und schrieben einen Fußgänger auf. Ich konnte noch gerade so absteigen und anfangen, mein Rad zu scheiben, als der böse Blick des Gesetzes mich streifte auf der Suche nach weiteren Verkehrssündern. Dass die Gesetzeshüter nicht durch Zufall da waren wurde mir erst bewusst, als ich an der Ampel stand und gegenüber ebenfalls zwei Polizisten erblickte. Schräg gegenüber das selbe Spiel. Insgesamt waren rund um den Platz an den diversen Ampeln bestimmt zehn oder mehr Bullen damit beschäftigt, Fußgängern und Radfahrern Kohle abzuknöpfen, weil sie bei Rot die Straße querten. Na gut, einmalige Aktion, weil gerade Ferien sind, dachte ich mir. Nur drei Tage später das selbe Spiel!
Ich habe in dem Monat, den ich diesen Weg gefahren bin, insgesamt vier Mal die Bullen da stehen sehen. Haben die nichts besseres zu tun?
Nun muss ich aber auch erwähnen, dass rote Ampeln in Köln nur eine Empfehlung sind. Fußgänger halten sich überhaupt nicht daran, Radfahrer nur begrenzt und ich habe auch schon einige Autos – gerade Abends – einfach so über rote Ampeln fahren sehen. Insofern haben sich die Aktionen der Polizei für die Stadtkasse bestimmt gelohnt.
Wie man hier als Radfahrer so überlebt, das erzähle ich euch ein anderes Mal.
na dann testen wir doch mal, ob google diesen eintrag findet, wenn’s wieder heisst: mama – der herr eidens spioniert mich aus !
… bin gespannt …
greetz, phatones, don’t get caught on the pedestrians-walk with your bike!