Durch die ganze Diskussion um studiVZ und deren Datensicherheit habe ich ein wenig über Daten, die man so über mich im Netz findet, nachdacht. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich an einigen Stellen Spuren hinterlassen habe, die definitiv nichts bringen und nicht sinnvoll sind.
Wie zum Beispiel openBC xing. Läuft ganz ähnlich wie studiVZ, man kann muss alles mögliche an Daten angeben, ein schickes Bildchen hochladen und dann Freunde zu seinen Kontakten hinzufügen, zu denen man eh auf anderen Wegen schon Kontakt hält. Dann findet man noch ein paar ehemalige Kollegen und Kommolitonen sowie wildfremde Leute, denen man eine belanglose Nachricht pro Jahr schickt. Es hat schon einen Grund, warum der Kontakt nach der FH oder nach dem Job abgebrochen ist. Da muss ich nicht auf einmal diese Leute als “Freunde” in einer Kontaktliste haben.
Ab und an schaut ein Headhunter mit über 10.000 Kontakten im Schlepptau vorbei und verspricht, sein bestes zu tun, um einem eine Arbeitsstelle zu vermitteln (Ich hatte in meinem Profil eine Zeit lang drinstehen, dass ich einen Job suche). Ansonsten kommen nur Einladungen zu ominösen Geburtstagsfeiern und “SocialNetworkingPartys” ins Postfach geflattert, zu denen man eh nie hingehen würde.
Gebracht hat mir das alles (fast) nichts!
Also habe ich meinen Account gelöscht. Habt ihr das schon mal versucht? Es gibt dafür keinen Button! Nicht ein Hinweis darauf, wie man seinen Account löschen kann. Anfang der Woche habe ich deshalb versucht, meine eingetragenen Daten auf ein Minimum zu reduzieren. Aber selbst die private Telefonnummer gehört zu den Pflichtfeldern! Heute habe ich dann eine große Suchmaschine bemüht und diesen Link gefunden:
https://www.xing.com/cgi-bin/user.fpl?op=cancel
Das wars dann mit openBC xing (sprich: kssssssinnnng)…






