Mein neues Handy

Anfang der Woche klingelte der Postbote mitten in der Nacht, aber dafür bin ich gerne aufgestanden:

S 88

Das BenQ Siemens S 88 im Tausch gegen eine Vertragsverlängerung…

Jetzt habe ich es seit drei Tagen in Gebrauch und ich bin hin und her gerissen. Es ist ein tolles Handy, keine Frage, aber es hat auch so seine Macken, an die ich mich erstmal gewöhnen muss.

Äußerlich erinnert es doch sehr an eine Mischung aus IPod und SonyEricsson. Es liegt gut in der Hand und hat ein brilliantes Display (OLED, 262.144 Farben, 176 x 220 Pixel).

Ob ein an der Seite angebrachter Schalter für die Umstellung der Kamera von Foto auf Video wirklich sein muss, sei dahingestellt. Sehr schön (und von SonyEricsson abgeschaut) ist aber die Schalterwippe zur Regulierung der Lautstärke.
Dann hat das Handy noch einen USB-Anschluss und einen MicroSD-Drive, beide hinter einer Weichplastik-Abdeckung, die ich bestimmt als erstes kaputt mache. Im Lieferumfang enthalten war eine MicroSD-Karte mit 1GB Speicherplatz!!! Und das kleine Ding hat die Größe eines 1 Cent-Stück, bloß noch flacher! Da gehen ne Menge MP3s drauf, die man auch als Klingelton nutzen kann. Mit dabei war auch ein Stereo-Headset, also ein echter MP3-Player. Leider hat das Handy kein intergriertes Radio.
Die Kamera schafft 2 MegaPixel und hat zwei sehr helle LED als Fotolicht. Aber die Qualität eignet sich nach wie vor nur für Schnappschüsse – klar, ich bin anderes gewohnt. Videos werden in MPEG4 oder H.263 gespeichert, hab ich aber noch nicht ausprobiert.

Der Joystick in der Mitte bzw. die Mulde, in die er eingebettet ist, ist zu groß geraten und darunter musste die Taste 2 leiden, die kleiner ist als die anderen Tasten. Warum nur? Sieht nicht gut aus, behindert aber nicht wirklich beim SMS schreiben.
Dort ärgern mich allerdings andere Sachen: Für einen Großbuchstaben muss ich lange auf # drücken. Lasse ich zu früh los oder drücke ich nur einmal kurz, ändert die Software die T9-Sprache von deutsch auf französisch. Nach acht weiteren Klicks habe ich dann wieder deutsches T9. Warum nicht umgekehrt? Einmal drücken = Großbuchstabe. Entweder warte ich jetzt für jedes großgeschriebene Wort drei Sekunden bis die Umschaltung erfolgt ist oder ich schreibe einfach alles klein, was eigentlich nicht mein Ding ist…

Dann kann man noch den SMS-Ton nicht verändern, hat aber zehn verschiedene Wecker, die man alle programmieren kann. Die Nummernverwaltung ist recht easy am PC zu erledigen, die Ordner-Struktur der gespeicherten Fotos und MP3s dagegen könnte einfacher und schneller sein, trotz 16 MB internen Speicher.

Und als letzter Punkt: 105g ist viel zu schwer für so ein Handy.
Mein altes T610 war da leichter…

Breuberg

Ja, es ist schon etwas länger her (so ungefähr 2 Wochen), da war ich zusammen mit sehr lieben Menschen in Breuberg auf einem Open-Air-Volleyball-Turnier. Breuberg? Ja, im Odenwald!

Fotos dazu gibt es diesmal nicht in meiner Galerie, sondern ich habe etwas Neues ausprobiert und mal eine sehr schön anzusehende Flash-Galerie installiert. Hier klicken!

Und ja, mein Rechner geht wieder, allerdings steckt die Konfiguration noch in den Kinderschuhen. Da werde ich noch viel dran schrauben müssen, bis die Kiste wieder nach meinen Wünschen funktioniert. Aber das ist auch immer eine gute Gelegenheit, neue Programme auszuprobieren und sich aus alt eingesessenen Schematas zu befreien, um Arbeitsabläufe noch angenehmer zu gestalten oder einfach mal was einen Blick auf Neues zu riskieren. Denn gerade in Punkto Rechner bin ich doch eher konservativ eingestellt. Never change a running System!

Trotzdem ich endlich wieder Internet-Radio hören kann und meine Fotos anschauen kann, finde ich dennoch kaum Zeit, mich hinzusetzen und mal mehr als 15 Minuten am Rechner zu verbringen. Gestern Abend waren es dann doch noch 2 Stunden, die ich dazu genutzt habe, mich mit der Flash-Galerie (simpleviewer) und Picasa2 auseinanderzusetzen. Aber auch in absehbarer Zukunft werde ich den Rechner nur noch primär als Radio- und EmailServer verwenden, mehr gibts nicht. Ich bin lieber draußen!

Und am Freitag bin ich erstmal eine Woche lang in der Heimat! Macht es juut!

Abgabe

Es ist vollbracht. Auch der letzte Schritt ist nun getan: Heute morgen habe ich im Sekräteriat meine Diplom-Arbeit abgegeben. Ein tolles Gefühl, was mir schon seit gut 2 Wochen immer wieder ein Kribbeln bereitet. Die Angabe war nicht halb so spannend oder kribbelnd, wie ich sie mir vorgestellt hatte, aber das ist nicht verwunderlich, da sich das Gefühl, fertig zu sein, schon länger festgesetzt hat.

Jetzt werde ich erstmal mit den netten Leuten vom Volleyball in einen Kurzurlaub fahren – in den Odenwald, um dort ein Open-Air-Turnier auf Rasen zu spielen. Danach bin ich dann 6 Tage mit Novotny-TV auf dem Rheingau-Musik-Festival arbeiten und fahre anschließend in die Heimat, um mich von meiner Familie ausgiebig feiern zu lassen! Im Juli bin ich dann wieder da und werde eine schöne große Diplomparty feiern!!!

Bis dahin! Tschüss, sagt der Dipl.-Ing.

Diplom fertig, Rechner kaputt

Tadaa, ich bin durch mit meiner Diplomarbeit!!!

Eine Woche vor dem Abgabetermin liegen 5 dicke Bücher hier vor mir, jedes 1 kg schwer!

Und pünktlich dazu ist mein Rechner nun endgültig gestorben, angeblich ist die CPU kaputt, aber eine heute neu gekaufte hat auch keinen Erfolg gebracht. Der Rechner bleibt bis auf weiteres kaputt und aus, ich muss erstmal feiern!!!

Rheinland-Pfalz Meisterschaften

Der Hobby-Runde des Volleyball-Verbandes Rheinhessen stehen 2 von 6 Startplätzen für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften zur Verfügung. Von den Mannschaften, denen die Plätze zustehen, hat eine abgesagt und so hat Christian die Gunst der Stunde genutzt und das Team der Uni Mainz als Kandidat vorgeschlagen. Und siehe da: Wir haben den Startplatz! Was für eine Ehre!
Christian bemüht sich nun um ein starkes Team mit 3 Frauen und 3 Männern, und um den ganzen noch die Krone aufzusetzen, hat er mich heute angerufen und gefragt, ob ich dabei wäre! Na, das ist doch was! Ich rechne zwar damit, dass wir als Underdogs nicht mehr als einen Satz gewinnen, aber es ist eine vorzügliche Gelegenheit, unser Spiel zu verbessern. Erfahrungsgemäß spielt man gegen starke Gegner ebenfalls immer stärker. Unter Garantie treffen wir auf ein 5:1-Läufer-System, auf Scheinangriffe, auf Staffel und Kreuz, Rückraumangriffe und was weiß ich nicht noch alles. Wir werden sehen, wie wir damit umgehen und darauf reagieren. Ich freu mich schon und Björn ebenfalls:

Ich fasse diese Nominierung als großes Lob auf und zugleich Ansporn, dieses Leistungsniveau zu halten und auszubauen. Jetzt sitze ich hier und kann die Zeit gar nicht mehr abwarten.

Ganz nebenbei ist Christian ebenfalls unter die Blogger gegangen und hat den Uni-Teams eine eigene Seite spendiert :)

http://luntix.wordpress.com/

Neben Turnier- und Spielberichten findet sich dort eine Übersicht aller Teammitglieder. Nett gemacht! Vielleicht können sich Björn und ich als Co-Autoren einstellen lassen…

Übernächstes Wochenende dann werden wir ein großes Freiluftturnier auf Rasen im Odenwald spielen! Da ich an Rasen-Turniere dank meiner Zeit beim VTV gute Erinnerungen habe (Arcen), freue ich mich ganz besonders auf die 2 Tage, die wir dort verbringen werden. Natürlich mit Zelt! :)