Das wars. Aus. Ende. Vorbei. 5 Jahre lang habe ich als studentische Aushilfe (im folgenden Studi genannt) in der “heute Redaktion” im ZDF gearbeitet. Ich habe Untertitel geschrieben für die Nachrichten um 17h, 19h und das heute journal. Wer es sich im Nachhinein mal ansehen möchte: ZDFText Seite 777.
Es war der perfekte Studenten-Job: Arbeitszeiten von 16 bis 22 Uhr, 6 bis 8 Dienste im Monat, über 10 Euro die Stunde, Urlaubsgeld und vor allem super nette Kolleginnen. Denn über fast 4 Jahre war ich der einzige Mann in der Redaktion. Unterstützung bekam ich dann irgendwann von anderen Studis, aber es arbeitet immer nur ein Studi, also habe ich weiterhin nur mit Frauen gearbeitet.
Das alles ist nun vorbei, denn mit Ende meines Studenten-Daseins darf ich den Job nicht mehr machen. Will das ZDF so. Ich hätte gerne noch ein wenig weiter gemacht, allein wegen der Stimmung am Arbeitsplatz. Ich bin froh, wenn an meinem nächsten Arbeitsplatz das Miteinander und die Gelöstheit nur halb so gut ist wie dort. Positive Vibrations.
Auf der einen Seite werde ich es bestimmt vermissen und derzeit habe ich auch ein etwas komisches Gefühl im Magen.
Auf der anderen Seite aber gewöhne ich mich bestimmt schnell daran, denn es waren immer unregelmäßige und nicht immer viele Dienste im Monat. Außerdem werde ich die Leute, mit denen ich sehr gerne zusammengearbeitet habe, auch wiedersehen. Bei so einer Crew entwickeln sich auch Freundschaften abseits des Büros, mit denen man über andere Dinge als die Arbeit spricht. [*offtopic on* Grammatikfrage: mit Freundschaften sprechen? zu...? an...? *offtopic off*]
Noch etwas in eigener Sache:
Die folgende Sendung wird live untertitelt.
Farbzuordnung der Untertitel:
weiß: Sprecher/in im Studio
gelb: Sprecher/in des Beitrags
grün: Interviewpartner/in
Moderationstexte:
Jan EidensLive-Untertitelung:
Jane Müller
Das wars von uns. Die nächsten heute Nachrichten gibt’s um 0:05 Uhr mit Annika de Buhr. Ihnen noch einen schönen Abend und bis morgen, wenn Sie mögen.
Nein…











