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11. Juli 2007

Summerjam

Geschrieben am 11. Juli 2007

Ich war letztes Wochenende auf dem Summerjam hier ums Eck am Fühlinger See. Zum Glück fiel der Sommer in diesem Jahr auf einen Sonntag, und zwar auf den vergangenen, als ich zu Reggaeklängen in der Gegend rumtanzte. Es war ein schöner Einstieg, eine Einstimmung und ein erster Test für das Sziget! Bei weitem nicht zu vergleichen, aber das Summerjam hat durchaus seinen Charme, auch wenn man mal eben 45 Minuten anstehen muss, um Einlass zu finden. Und dann wieder die Arme hoch, die Taschen leer, der Ordner mit den Lederhandschuhen. Da ist das Sziget schon unstressiger.

Dafür war unser Zeltplatz unschlagbar. Einer der Leute hatte sich einen Pressebändchen und einen Durchfahrtsschein für einen der Parkplätze organisiert und sich mal eben einen Wohnwagen gemietet. Neben dem haben wir dann unser Zelt aufgebaut. Viel Platz, 3 Minuten bis zum Eingang und den Duschen, aber vor allem schön ebenerdig. Das Summerjam ist wie das Sziget auf einer Insel. Aber beim Summerjam zeltet man außen um die Insel herum. Und die Begrünungen und Wiesen um den See sind alle anschüssig. Es gibt kaum Plätze, auf denen man sein Zelt ebenerdig aufbauen kann! Daher war unser Platz so viel wert, zumal wir auch erst Freitagabend ankamen, da war das Festival schon in vollem Gange. Viele sind schon Mittwochs angereist, dementsprechend hätten wir keinen Platz mehr bekommen…

Absolutes Highlight war für mich Bauchklang, die ich schon vor Jahren in Budapest gesehen hatte. Damals noch in einem Zelt, wo der Schweiß von der Decke tropfte. Auf dem Summerjam um 18:00 Uhr in der Sonne sprang der Funke trotzdem über und die Menge tanzte wie wild. Selten so tolle „Musik“ erlebt. Leider hören sie sich auf den Studioalben nur halb so gut an. A propos Studio: Gentleman hörte sich an wie Playback. Da waren kaum Variationen in seinen Songs, dabei ist die Far East Band doch eigentlich ziemlich gut. Auch Sean Paul hat mich nicht wirklich überzeugt – zu viel Soundbrei. Ich hab auch ein wenig Slackers gesehen, ein bisschen Nosliw, Aswad, Groundation, Boundzound (das Soloprojekt von einem der Seeed-Leute – nettes Outfit, nette Tänzerinnen, aber sein RnBSoul passte nicht so ganz da rein), Maxi Priest und zum Abschluss Anthony B, der gerade die letzten Akkorde spielte, als ein fettes Feuerwerk vom Ende verkündete.

Nach gut 50 Stunden war dann auch schon wieder alles vorbei. Wir hatten uns dann noch in der Nacht aufgemacht… Nächstes Jahr wieder gerne, ist ja vor der Haustür!

Fotos gibt es hier.