Archiv für März 2008

High Dynamic Range Image – HDRI

Die letzten beiden Bilder hier waren so genannte HDRIs. Das ist eine Handwerkskunst in der digitalen Fotografie, in der ich seit ein paar Wochen meine ersten Gehversuche unternehme.

Analoge Fotografie hatte für mich immer einen Vorteil: Ein größeres Kontrastverhältnis. Die bezahlbare digitale Fotografie bringt es derzeit nur auf ein Kontrastverhältnis von 1000:1, analog schafft 10.000:1. Das ist aber eigentlich auch egal, denn gute Flachbildschirme schaffen auch gerade mal 5000:1.
Es gibt aber eine Möglichkeit, wie man mit digitaler Fotografie einen höheren Kontrast und damit sehr schicke Bilder bekommt: Zunächst nimmt man das selbe Motiv mehrfach in einer Belichtungsreihe auf.

Zu dunkler Vordergrund, dafür ist der Himmel schön blau:


Vordergrund noch zu dunkel, Himmel schon grau:


Vordergrund gut, Himmel zu grell:


Man kann diese Bilder dann mit einer speziellen Software übereinander legen. Daher sollte man die Fotos auch mit einem Stativ schießen – Wackeln oder Bewegungen können nur zu einem gewissen Grad herausgerechnet werden. Die Software errechnet aus allen Fotos ein neues Bild mit einem Kontrastverhältnis von in der Regel 200.000:1. Ein High Dynamic Range Image, HDRI. Da Monitore und Flachbildschirme so etwas aber nicht darstellen können, benötigt man einen speziellen Viewer für das HDRI. Doch es gibt ein weiteres Verfahren, mit Hilfe dessen ein HDRI in ein jpeg pressen kann, das ToneMapping. Das Ergebnis nach dem ToneMapping der drei Bilder von oben sieht dann so aus:

Köln


Dank des ToneMapping kann man in der Gradationskurve des HDRI ohne Ende herumpfuschen, an der Sättigung drehen, Farben, Weiß- und Schwarzwerten, Mikrokontrasten, Helligkeit… Man kann das auch ganz schön übertreiben.

Ich werde weiter damit herumexperimentieren und Erfahrungen sammeln, wann sich eine Belichtungsreihe lohnt und wann nicht. Hier hat es sich gelohnt:

Köln


Mehr HDRIs DRIs (Der Artikel bei Wikipedia hat mich eines Besseren belehrt. Korrekt heißen die Bilder nur noch DRIs, da in einem HDRI alle Helligkeitsdaten gespeichert werden. In der jpeg-Variante ist das nicht mehr der Fall.) gibt es dann hier.

Decksteiner Weiher

Ich war heute mal wieder mit dem Fahrrad da.

Decksteiner Weiher


Vorgebirgspark


Die Bilder sind übrigens HDRIs (das von Maastricht auch). Mehr dazu erzähle ich demnächst mal…

Maastricht

Maastricht


Lili

for every step in any walk
any town of any thaught
i’ll be your guide

for every street of any scene
any place you’ve never been
i’ll be your guide

U-Turn, AaRON (Artificial Animals Riding On Neverland)

Reinhören! Unbedingt! Morgen kauf ich mir die CD!

Prioritäten

Ich habe gerade gelesen, dass in einer SMS mit T9-Erkennung zuerst “MTV” angezeigt wird, wenn man “Mut” schreiben möchte. Was für ein Quasch, denk ich noch, aber mein Handy belehrt mich eines Besseren.
Doch zum Glück währt meine Empörung nicht lange, erinnere ich mich doch daran, dass noch nicht mal “geil, geilen, geiler, geilsten” im T9-Wortschatz enthalten sind. Und ein Versuch mit Viva brachte auch kein Ergebnis.
Noch mal Glück gehabt…

Rue Royale

Schöne Musik, genau das Richtige, um bei diesem Aprilwetter aus dem Fenster zu schauen und auf schönere Tage zu hoffen:

Rue Royale

Ein bisschen Kristofer Aström, ein wenig Radiohead, einen Schuss Air, diverse andere und alles gut durchgemischt mit 100% Singer Songwriter. Herrlich!
Danke, Andi!

Frühling

Na gut, ich habe dann doch nicht den ganzen Tag in der Hängematte verbracht, sondern habe den Rest des Buches, das ich mir gestern erst gekauft hatte, im Cafe gelesen. Da hatte es bedeutend mehr Sonne als in meiner Matte. Auf dem Rückweg habe ich dann noch den herannahenden Frühling festgehalten.


Leer

Den ganzen Tag in der Hängematte liegen und lesen. Leert den Kopf ganz hervorragend!

Hängematte


Hängematte


Neue Aussicht

Draußen ist es ja gar nicht so grau. Ich habe heute zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder meine Fenster geputzt. Das leuchtet ja richtig!

Neuer Mitbewohner


Willkommen, Ralf!


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