Radwandern an der Mosel

Es ist schon ein paar Tage her, und endlich schaffe ich es, euch Bilder zu präsentieren. Wir sind mit dem Rad die Mosel rauf gefahren, in drei Tagen 180 km. Leider hat es den letzten Tag so arg geregnet, dass wir es nicht mehr ganz bis Trier geschafft haben. Trotzdem war es sehr schön.

An der Mosel


An der Mosel


Noch mehr Bilder gibt es hier.

Die prägnantesten Eindrücke:
Das Moseltal ist Deutschlands längster Campingplatz für Wohnmobile und -wagen.
Alles ist fest in holländischer Hand. Sogar an zu veräußernden Immobilien steht “Te koop” dran.
Der Riesling ist ein Gedicht!
Die Landschaft ist wirklich schön – wenn es nicht regnet.

Als nächstes würde ich gerne den RuhrtalRadweg fahren.

Kommentar zum LHC

Da man bei Björn nicht mehr kommentieren kann, muss ich einen Umweg machen und bei mir einen Artikel verfassen, der eigentlich als Kommentar zu diesem Artikel gedacht war (natürlich zur zweiten Hälfte, nicht zum Tennis).

Es geht um den LHC, vor dem sich die Welt der Verschwörungstheoretiker so sehr fürchtet. Selbst die tagesschau berichtet als Top-Story. Aber nachdem ich ja bei Björn aus erster Hand informiert wurde und mich seine abgeklärte Sicht als Physiker beruhigt (war ich je beunruhigt?!), sehe ich den Experimenten sehr gelassen entgegen. Und damit kommen wir zum eigentlichen Grund dieses Kommentars: Der Spreeblick-Haeusler hat einen sehr lustigen Artikel zum Thema verfasst.

Besonders gelacht habe ich über diese Seite für die ganz Unsicheren: http://hasthelargehadroncolliderdestroyedtheworldyet.com/

*hicks* *higgs*

Nachtrag: Die “Bäckerei Klein” damals bei uns an der Allee im Haus hatte einen Lieferwagen, da stand “Kleins Teilchenbeschleuniger” drauf. Aber die hatten keine Higgs, sonst hätte man sich den ganzen Aufwand womöglich sparen können…

Ziemlich deutsch

Ich hab mit einer Freundin vor kurzem den Einbürgerungstest gemacht, den man machen muss, wenn man die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt. Ein Fragenkatalog mit 300 Fragen, von denen 33 ausgewählt werden. 17 davon müssen richtig sein.

Bei dem Online-Test, den wir gemacht haben, haben die Fragen ab 150 angefangen sich zu wiederholen, da haben wir dann aufgehört. Bis dahin hatten wir jeder genau einen Fehler. Ziemlich deutsch, haben wir uns gegenseitig konstatiert.

Das Bundesministerium des Inneren hat sich übrigens ne flotte URI dafür ausgedacht: www.bmi.bund.de/schnell-zu/Einbuergerungstest.de Müsste das nicht “schnell zum” heißen?!

MySpace

Ich hab nun seit ein paar Wochen auch einen MySpace-Account:

http://www.myspace.com/der_janbob

Ich werde hier bestimmt über die eine oder andere Band berichten, die ich über dieses Portal kennengelernt habe oder noch kennen lernen werde. Echt praktisch, denn wenn man seine ganzen Lieblingsbands erst mal geaddet hat, wird man immer auf dem Laufenden gehalten. Das ist einfacher, als ständig Homepages nach neuem Material oder Tourdaten zu durchforsten. Und die Bands pflegen ihre MySpace-Seiten doch recht ordentlich. Die News aller “Freunde” werden gesammelt und übersichtlich in einem Fenster im Backend seines Accounts angezeigt. So lob ich mir das. Außerdem bekommt man immer ne Menge Spam von anderen Musikern und Bands, die denken, ihre Musik könnte mir gefallen, weil ich ja auch dies und jenes höre. Stimmt. Zumindest manchmal.

Wer auch einen Account hat, kann sich ja mal melden, ich bin immer auf der Suche nach neuer Musik.

Glückwunsch nachträglich

Nach dem vielen Text ist es mal wieder Zeit für ein Bild, inklusive eines Glückwunsches nachträglich auf diesem Wege. Gratuliert habe ich ja schon an dem Tag per Telefon und später auch persönlich.

Renk-o


Ich wollte eigentlich auch noch einen Artikel über die obdachlose Zeit in Mainz am vorletzten Wochenende schreiben, mal sehen, wann ich dazu komme… Auf jeden Fall war es sehr schön, ich habe mich sehr sehr wohl gefühlt mit euch! :)

Datenkrake

Der in Verbindung mit Google immer wieder genannte Begriff “Datenkrake” trifft auch auf mich zu. Das muss ich an dieser Stelle ja mal zugeben. Ich benutze auf meiner Seite einen Counter, der mitschreibt, wer sich wann wo auf meinen Seiten so tummelt. Ich kenne eure IP, euren Hoster, euren Browser, das Betriebssystem, die Monitorauflösung, den Referrer (zB mit welcher Google-Suche ihr bei mir gelandet seid), ich weiß, wann ihr da gewesen seid und welche Seiten ihr euch alles angeschaut habt. Eine ähnliche Übersicht bekommt ihr hier: meineIP.de

So weiß ich zum Beispiel, dass einer meiner Besucher aus Mainz mit einem Linux-System in englischer Sprache und dem Firefox 3.0.1 heute schon 11 Mal auf der Hauptseite vorbeigeschaut hat. ;)
Lieben Gruß an Dich. (Ich lese Dich per Feed, kannst Du das bei Dir erfassen?)

Bei meinem Counter wirkt das alles etwas schwerfällig und die Ergebnisse sind nicht wirklich gut aufgearbeitet, da bietet Google ein weit besseres Analyse-Skript an, was man auf seiner Seite einbauen kann. Die könnten also theoretisch schon lange wissen, welche Seiten man so besucht, wohin man klickt. Dazu brauchen die nicht noch extra nen Browser, der das womöglich ausspioniert…

BSI warnt vor Chrome

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor Chrome.

Der Browser “sollte nicht für den allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden”, sagte Sprecher Matthias Gärtner der “Berliner Zeitung”. (Quelle)

Äh, okay. Und warum diese Warnung? Weil das Programm nicht ausgereift ist (da steht ja Beta dran) und weil die Eingabe in die Adresszeile an Google gesendet wird (hab ich ja schon erwähnt).

“Aus sicherheitstechnischen Gründen ist die Anhäufung von Daten bei einem Anbieter kritisch”. (Quelle)

Ah ja. Und eine Anhäufung von Daten auf mehrere Anbieter verteilt ist dann nicht mehr kritisch? Wie war das mit dem Adresshandel, der derzeit in aller Munde ist?!

Und wann wird dann vor der neuen IE-Beta gewarnt? Der schickt offensichtlich auch Daten an Redmond. Oder sollte man lieber generell vor Beta-Versionen warnen?

Letztlich ist das genau die Werbung, die Google sich gewünscht hat. Ohne Pressemitteilung oder sonstigem Schnickschack ist Chrome gestartet und schon sprechen alle darüber. Ja, ich auch.

Nachtrag: Hihi.

Chrome

Nils hat es ja schon erwähnt: Chrome ist da. Der neuer Browser aus dem Hause Google. Aber die Bedenken, die Nils hat, teile ich nicht wirklich. Ich sehe das eher wie Johnny Haeusler. Wenn Google uns Böses tut, schaden sie sich selbst. Natürlich muss man aufpassen, was man denen alles mitteilt, aber mit ein wenig gesundem Webverstand (den jeder haben sollte, der auf die Idee kommt, sich Chrome zu installieren), sollte das keine so große Rolle spielen. Außerdem ist der Quellcode von Chrome OpenSource, also für jeden einsehbar. Die würden sich nur ins Bein schießen.
Das einzige Manko, was ich derzeit sehe in Punkto “Userdaten-Spionage” ist, dass Chrome das an Google sendet, was ich in die Adresszeile schreibe, um mir Vorschläge aus der Suchmaschine zu präsentieren. Aber selbst ohne diese Funktion im Chrome weiß Google doch schon längst, welche Webseiten man besucht, dank Google Analytics, das mittlerweile auf was-weiß-ich-nicht-wie-vielen Webseiten drauf ist. (Ich blocke dieses Skript übrigens mit dem Firefox-Plugin NoScript.)

Ich jedenfalls wollte wissen, was der Neue so alles kann und habe mir die Beta-Version installiert.

Die Installation ging easy binnen 5 Minuten inklusive Download. Chrome fragt sogar nach, ob man Google als Suchmaschine haben möchte oder doch lieber eine der 9 anderen aus dem Angebot. Chrome wird nach der Installation nicht als Standardbrowser ausgeführt, ebenso ist das automatische Senden von Nutzungsstatistiken und Fehlerberichten per default ausgestellt. Das nimmt den Verschwörungstheoretikern auf den ersten Blick schon mal den Wind aus den Segeln.

Dann kam der optische Eindruck: Bah, sieht der scheiße aus. Dieses helle Blau und dazu die komischen Icons, das gefällt mir auch bei anderen Google-Anwendungen schon nicht.
Der nächste Eindruck: Meine Güte ist der schnell! Sehr schnell! Ohne zu übertreiben: Es gibt keinen Browser, der schneller ist. Alle Seiten werden sekundenschnell geladen, Videos laufen sofort los, das überzeugt.

Lustig ist das anonyme Browserfenster:

Sie haben den Modus für anonymes Browsen aktiviert. In diesem Fenster aufgerufene Seiten werden nicht im Browserverlauf oder Suchverlauf angezeigt. Zudem werden nach dem Schließen des Inkognito-Fensters keine anderen Hinweise wie Cookies auf dem Computer gespeichert. Heruntergeladene Dateien oder hinzugefügte Lesezeichen werden jedoch beibehalten.

Sehr gelungen finde ich auch das Drag&Drop-Verhalten der Tabs und anderem Kram. Man kann fast alles hin- und herziehen.

Wo noch stark dran gearbeitet werden muss ist die Lesezeichen-Verwaltung. Die findet nämlich so gut wie gar nicht statt. Da lobe ich mir den Firefox.

Alles in allem bestimmt eine Alternative zum Firefox, wenn es irgendwann Plugins und anderen Kram dafür gibt. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.

Hier noch ein interessanter Video-Beitrag vom WDR zu Chrome: Angeklickt

Wenn Träume wahr werden

Lange haben wir gesucht, uns viele Wohnungen angeschaut, und immer wieder gab es Haken oder der Vermieter entschied sich gegen uns.
Dann tauchte dieser Altbau auf. Mein Traum. Ich habe mich sofort verliebt. Der Dielenboden knarzte, als ich eintrat. Die Sonne schien und durchflutete jeden Winkel, der wilde Wein am Haus raschelte durch die Fenster. Ich wollte nicht mehr weg. Dann begann die bange Zeit des Wartens. Ich habe gehofft, aber mich schon darauf eingestellt, dass es nichts wird, das wäre ja auch zu schön. Lieber nicht dran denken, dann tut es nicht so weh…
Montag dann kam die Mail. Einmal tief durchatmen, draufklicken, lesen. Luft anhalten, noch mal lesen. Was dann kam, war unbeschreiblich. Ich hätte schreien können, vielleicht habe ich es auch getan, ich weiß es nicht mehr…
Heute waren wir noch mal da, den Vertrag unterschreiben. Ab dem 1.12. sind Inga und ich dann unter einer neuen Adresse zu erreichen.

Es ist verrückt, viel zu verrückt, ich kann das noch gar nicht richtig fassen. Immer und immer wieder schaue ich mir die Bilder an, jetzt kann ich mir langsam Gedanken machen, wie ich mein Zimmer einrichten werde. Ein Traum ist wahr geworden. Danke, Lisa!

Küche 2


Mehr Bilder hier. (Die Einrichtung stammt von der Vermieterin.)

Noch ein paar Fakten: Altbau, 1. Etage, 55 qm, 2 Zimmer, Dielenboden in der Küche, Laminat in den Zimmern, Einbauküche, sehr zentral (Sülz/Klettenberg) und trotzdem ruhig, weil Seitenstraße, Pärchenbadewanne (Abfluss in der Mitte), Glasbalkon, 2 Waschmaschinen zur freien Nutzung im Keller, Hobbykeller, Vertrag befristet auf 2 Jahre, da Lisa nach Argentinien geht.