Gestern Abend haben wir am Telefon festgestellt, dass es da noch ein weiteres Album von Portugal. The Man gibt, was wir beide noch nicht kennen: “The Satanic Satanist”.
Also, ich muss gestehen, den ersten Song kenne ich sehr wohl, denn schließlich gibt es “People say” als Gratis-Download im Netz. Und ich hab ihn schon länger auf dem Rechner. Trotzdem bin ich gleich los und habe mir das Album gekauft.
Und wie nicht anders zu erwarten, gefällt es mir sehr gut. Abwechslungsreich, von allem ein bisschen: Geschrubbte Gitarren (hier ein bisschen Beastie Boys, dort Oasis, rockig und ehrlich), elektronische Samples (von Pink Floyd bis Radiohead), mal Reggae mit Off-Beats, mal loungig wie Morcheeba, dazu Falsett-Gesänge von Frontmann John Gourleys. Und trotz dieser wilden Mischung schaffen die Jungs es, ihren Stil durchzuziehen und authentisch zu bleiben.
Was mich neben der Musik fasziniert: das Artwork des Albums. So eine CD-Hülle sieht man sehr selten. Komplett aus Pappe, zum Aufklappen und Rumspielen, dazu ein Booklet zum Auseinanderfalten. Toll, dass es so was noch gibt!
Im letzten Artikel habe ich vergessen zu erwähnen bewusst nicht erwähnt, dass ich auch zu Portugal. The Man aufs Konzert gehe. Sonst hätte ich mir diesen Artikel sparen können.



