Verlorene Daten – na und?

Ich habe gerade wegen irgendwas in meinem Blog-Archiv gestöbert und habe einen alten Eintrag gefunden, in dem ich den Verlust meiner Daten wegen eines Plattenschadens bejammert habe.

Was alles weg ist:

  • Alle meine Emails aus 4 Jahren! Alle Email-Adressen ebenso.
  • Mein Homepage-Ordner mit meinen gebastelten Pages aus 3 Jahren!
  • Handy-Fotos und Fotos, die ich von Freunden bekommen habe.
  • Sämtliche Installationsdateien für Programme (so an die 100).
  • Der Uni-Ordner mit allen Referaten und Arbeiten
  • Jeglicher Schriftwechsel, Kündigungen, elektronische Verträge, etc.
  • Alle Bewerbungsunterlagen und Bewerbungsanschreiben
  • Dazu sind von meiner großen Platte 40GB Musik verschwunden

Und heute, dreieinhalb Jahre später? Ich vermisse keine einzige Mailadresse, und Mails aus der Zeit interessieren mich nicht mehr wirklich. Meine damalige Homepage hab ich im Internetarchiv wiedergefunden, das reicht zur Belustigung. Die Programme hab ich durch andere, teils bessere ersetzt. Uni-Kram, Schriftwechsel, Bewerbungsunterlagen? Alles egal. Und Musik vermisse ich auch nicht (mehr). Einzig die Fotos wären bedauernswert, aber ich kann mich heute nicht mehr dran erinnern, welche das gewesen sein mögen. Mal abgesehen davon, dass ich damals keine wirklich gute Kamera an meinem Handy hatte. Aus dem Auge, aus dem Sinn. Macht Sinn.

Wenn allerdings heute eine meiner Platten ausfallen würde, wäre der Verlust ungleich größer. Ich habe zwar Sicherungen u.a. auf externen Platten, aber die Updates sind sehr unregelmäßig. Dabei habe ich doch gerade Zeit mehr als genug. Okay, Datensicherung kommt auf die Prokrastinationsliste.

Ein Gedanke zu “Verlorene Daten – na und?

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