Es dreht sich. Der Wind kommt mittlerweile aus allen Richtungen. Pessimisten würden sagen, der Arme hat nur noch Gegenwind. Ich sage, ich habe nur noch Rückenwind. Egal, in welche Richtung ich schaue, ich habe den Wind im Rücken, kann mich zurücklehnen, anlehnen. Jeder Weg fühlt sich irgendwie richtig an.
Aber der Wind ist nicht warm, er ist schneidig und kalt. Egal, welchen Weg ich nehmen werde, es wird nicht leicht sein, mein Leben in diese Richtung zu delegieren. Mit jedem Tag tun sich mehr Möglichkeiten auf und werfen mich in eine andere Richtung. Bleib ich, geh ich? Und wohin? Es stellt sich keine Euphorie ein, dazu ist meine Zukunft einfach zu ungewiss. Aber ich spüre, dass ich lebe. Und das sehr deutlich. Blockaden haben sich aufgelöst oder werden kleiner, neue tun sich auf. Es dreht sich. Weiter.
…schön beschrieben…
Wie schrieb Björn in Anlehnung an einen Film mal so schön?
Leben ist einfach – man trifft Entscheidungen und blickt nicht zurück.
Wenn es so ist, wie es ist, ist es gut, denke ich