Rob Savelberg, Berlin-Korrespondent der niederländischen Tageszeitung “De Telegraaf” stellt Bundeskanzlerin Merkel bei der Pressekonferenz zur Vorstellung der schwarz-gelben Koalitionsvereinbarung die Frage, warum Schäuble ausgerechnet Finanzminister werden soll. Merkel weicht aus, Westerwelle und Seehofer können sich das Lachen kaum verkneifen.
Das hätte sich mal ein deutscher Journalist trauen sollen. Seine Zeitung hätte auf Jahre hinweg keine Interviews mehr bekommen. In der deutschen Politik wird nicht mehr bissig hinterfragt, sondern den Politikern nur noch Honig ums Maul geschmiert.
Vergraemer Darf man berittene Polizei mit deren frisch hinterlassenen Pferdeäpfeln bewerfen? Aus Protest? Ich teste das mal und lass es Euch wissen
maatc Mein Bettkasten quillt über. Vermute es liegt an den Spam-Bettlaken.
BirkBorkason Kollege sagt, der Teufel ist ein Eichhörnchen. Dann habe ich eben im Park 14 Teufel gesehen. Und sie haben Nüsse statt Seelen gejagt.
maatc Freier aufgepaßt! Am Wochenende werden die Huren wieder auf Winterzeit umgestellt!
peterbreuer Wie entfernt man eigentlich Haargel aus einem Stahlhelm? Ich frage für einen Verteidigungsminister.
rron Ich bin 1/3 Mann, 1/3 Darkness und 1/3 Maschine. Nennt mich von nun an “Mandarine”.
karstenloh Samstägliche Sinnfragen: Das Mikroskop? Der Basketball? Das französische Literaturlexikon? Ein Brief an Großmutter? Was soll’s … Twitter!
karstenloh Seit dreissig Jahren warte ich bei der Tagesschau drauf, dass sich der Moderator das Hemd vom Leib reißt & schreit “Ihr kotzt mich alle an!”
Geschrieben am Sonntag, 25. Oktober 2009 und einsortiert unter Internet, Twitter
maatc Insekten aufgepasst! Wegen eines Pollenschadens am Triebwaben wurde zwischen Blüten und Nest ein Bienenersatzverkehr eingerichtet.
tiny_tales Das Dope knallte. Len setzte die Kopfhörer auf und sank in den Ledersessel. Er schloss die Augen. Dann bat er den Tower um Startfreigabe.
nulleffekt Sprache verhält sich zu Gedanken, wie eine Landkarte zur tatsächlichen Landschaft. Falls Euch mal jemand fragt.
the_maki Komisch. In letzter Zeit häufen sich bei mir die Déjà-vus.
the_maki Komisch. In letzter Zeit häufen sich bei mir die Déjà-vus.
formschub Wenn wir unsere Sorgen falten, nehmen sie vielleicht weniger Platz ein?!
BirkBorkason Muss einer alten Fußballerweisheit widersprechen. Die Wahrheit liegt nicht auf dem Platz. Ich habe sie gerade hinter dem Toaster gefunden.
Geschrieben am Mittwoch, 21. Oktober 2009 und einsortiert unter Internet, Twitter
Gestern Abend haben wir am Telefon festgestellt, dass es da noch ein weiteres Album von Portugal. The Man gibt, was wir beide noch nicht kennen: “The Satanic Satanist”.
Also, ich muss gestehen, den ersten Song kenne ich sehr wohl, denn schließlich gibt es “People say” als Gratis-Download im Netz. Und ich hab ihn schon länger auf dem Rechner. Trotzdem bin ich gleich los und habe mir das Album gekauft.
Und wie nicht anders zu erwarten, gefällt es mir sehr gut. Abwechslungsreich, von allem ein bisschen: Geschrubbte Gitarren (hier ein bisschen Beastie Boys, dort Oasis, rockig und ehrlich), elektronische Samples (von Pink Floyd bis Radiohead), mal Reggae mit Off-Beats, mal loungig wie Morcheeba, dazu Falsett-Gesänge von Frontmann John Gourleys. Und trotz dieser wilden Mischung schaffen die Jungs es, ihren Stil durchzuziehen und authentisch zu bleiben.
Was mich neben der Musik fasziniert: das Artwork des Albums. So eine CD-Hülle sieht man sehr selten. Komplett aus Pappe, zum Aufklappen und Rumspielen, dazu ein Booklet zum Auseinanderfalten. Toll, dass es so was noch gibt!
Im letzten Artikel habe ich vergessen zu erwähnen bewusst nicht erwähnt, dass ich auch zu Portugal. The Man aufs Konzert gehe. Sonst hätte ich mir diesen Artikel sparen können.
Geschrieben am Dienstag, 20. Oktober 2009 und einsortiert unter EOS, Fotos, Musik, Myspace
Es wurde aber auch Zeit, mal wieder zu ein paar Konzerten zu gehen. Den Anfang machen Massive Attack, die ich schon 2003 auf dem Sziget-Festival gesehen habe. Seit der letzten Platte “100th Window” (2003), die ich persönlich etwas lahm fand, hat man nichts mehr von ihnen gehört, außer Filmmusik und Best-Ofs. Die neue Platte “TBA” soll 2010 auf den Markt kommen. Ich bin gespannt, ob man davon schon was auf der Tour zu hören bekommt.
Danach kommt Friska Viljor. Deren neues Album kommt schon am kommenden Freitag raus, das werde ich mir auf jeden Fall holen, denn die beiden Vorgänger-Alben waren schon sehr, sehr gut. Die Jungs habe ich schon letztes Jahr live gesehen, die machen Spaß!
Anfang Dezember sind dann auch Port O’Brien wieder in Deutschland. Die waren vor ein paar Wochen schon mal hier und touren derzeit durch die USA. Offensichtlich haben sie noch ein paar Termine in Europa zwischenschieben können. Auch die haben ein neues Album, “Threadbare”, über das ich auch noch schreiben wollte. Mach ich bald.
Und einen Tag vor meinem Geburtstag ist auch der Ex-Fireside-Sänger Kristofer Aström wieder in Köln. Dessen neues Album “Sindakus” ist wieder lauter, härter, gangbarer und nicht so traurig und melancholisch versperrt wie die Vorgänger.
Hach, es ist so schön, wieder Zeit für Konzerte zu haben…
Geschrieben am Dienstag, 20. Oktober 2009 und einsortiert unter Köln, Leben, Musik
the_maki “Hallo Oslo? IOC hier. Der Typ ist total sauer wegen Chicago und ruft zehnmal am Tag hier an. Könnt ihr da vielleicht was machen? Ja? Super”
rron Versuche mich zu erinnern, wie die Begriffe “HNO Notdienst Berlin” und “Trinkhelm basteln Pressluft” in meine Suchleiste kommen.
UhrwerkOrange Klobrille mit Fön vorgewärmt, Haklefeucht kurz in die Mikrowelle, nur meine Frau weigert sich mir ne Gutenschissgeschichte vorzulesen. Toll!
BirkBorkason Wäre gerne ein Trafohäuschen. Voller Energie und mit coolen Grafitti.
formschub “Huch, kein Papier”, “Ich kann so nicht drucken”, “Schätzchen, falsches Format” – so ein Tuntenstrahldrucker ist schon gewöhnungsbedürftig.
BirkBorkason Das Omelett würde besser schmecken, wenn ich die Eierschalen vor dem Braten zumindest klein gehackt hätte.
formschub Anbaggern mit Alzheimer: “Sind wir beide öfter hier?”
Geschrieben am Samstag, 17. Oktober 2009 und einsortiert unter Internet, Twitter
Und wie um meinen letzten Blogeintrag zu bestätigen, ist vorhin Familieministerin von der Leyen mit dem Big Brother Award 2009 in der Kategorie “Politik” ausgezeichnet worden. Sie habe, so hieß es in der Begründung für den Negativpreis, “ein System zur Inhaltskontrolle im Internet vorangetrieben, das zu einer Technik von orwellschen Ausmaßen heranwachsen kann”.