Archiv für November 2009
Ein Proberaum, kein Publikum, wenig Licht, Liebe zum Detail, HD-Qualität und ein atemberaubender Sound – das ist die Konzertreihe “From the Basement“.
Nigel Godrich, der Produzent von Radiohead, lädt in schöner Regelmäßigkeit große und kleinere Namen zu sich in den Keller und produziert Sahnestückchen, die die Bands in einem sehr privaten Rahmen zeigen. Ohne die große Bühne, die kreischenden Fans, ohne Light- und Videoshow, ohne hippe Schnitte und rasante Kamerafahrten. Was übrig bleibt, sind Sternstunden der Musik.
Mittlerweile gibt es auf der Seite aus 38 Konzerten je 4 bis 5 Videos zu sehen. Darunter Namen wie Radiohead, The White Stripes, Queens Of The Stone Age, Gnarls Barkley, Damien Rice und Beck. Und eine DVD von der Reihe gibt es auch schon.
Besonders gebannt bin ich (natürlich) von Radiohead. Wer von den 5 Songs auf der Basement-Seite nicht genug bekommen kann, dem sei gesagt, dass man bei Youtube mittlerweile auch das ganze Konzert in HD-Quali findet.
Geschrieben am Montag, 30. November 2009 und einsortiert unter Internet, Musik, Videos


10.000 Titel bei last.fm in ziemlich genau 8 Monaten, das macht gut 40 Songs pro Tag. Ich habe in dem Zeitraum 301 verschiedene Künstler gehört. Spitzenreiter war lange Zeit Radiohead, doch dann kamen Margot & the Nuclear So and So’s, Friska Viljor und Portgal. The Man. 42 Songs habe ich zu Lieblingsliedern erklärt, von denen ich sechs Stück erst weniger als 5-mal gehört habe. Strange. Aber das liegt auch daran, dass ich meine Musik erst seit August mit dem MediaMonkey abspiele, der über ein sehr angenehmes Favoriten-System verfügt. Bis ich da meine Musiksammlung durchbewertet habe, das dauert.
Ihr seht schon, ich steh auf Zahlen. Bei 20.000 gibts den nächsten Eintrag zum Thema.
Geschrieben am Montag, 30. November 2009 und einsortiert unter Internet, Leben, Musik, last.fm

Der Herbst ist abgeblättert.
Mark as forget.
Die Richtung gelassener, der Ort alt.
Leben, das. Umgekrempelt.
Augen (braun) lachen und zitieren.
In dem Gewühle meiner Gefühle.
Durch. Einander verzweifelt.
Halt, an. Und mich, fest.
Gezimmert mit Hilfe von Tweets von @luzilla, @i_need_coffee & @muserine.
Geschrieben am Sonntag, 29. November 2009 und einsortiert unter Geschreibsel, Twitter

Knapp 5 Jahre alt, aufgenommen mit ner Canon Powershot G5, keine Nachbearbeitung. Und immer noch eins meiner absoluten Lieblingsbilder.
Geschrieben am Sonntag, 29. November 2009 und einsortiert unter Fotos, Leben, Mainz


Helgi Hrafn Jónsson. Der Vorname Helgi allein lässt auf etwas Niedliches schließen, und tatsächlich kam der gerade 30 gewordene Jónsson für meinen Geschmack ein bisschen zu brav daher, wie ein 20-Jähriger auf seiner ersten Tournee nach dem Abi. Nach den ersten Songs fing der Isländer etwas schüchtern an, seine Ansagen auf Deutsch Österreichisch zu machen, hat er doch einige Jahre dort gelebt. Für meine Ohren hat der österreichische Akzent ja etwas Belustigendes, er klingt geradezu niedlich. Und so standen die ehrlichen, persönlichen Ansagen vom Nervenzusammenbruch während der Tour, von gelöschten Traumsymphonien und dem Eingeständnis, nicht multitaskingfähig zu sein im krassen Gegensatz zu dem Akzent und dem jungenhaftem Aussehen.
Die Band (Zitat Jónsson: “Es ist so geil, eine Band zu haben.”) bestand nur aus einem steifen Bassisten, der das gesamte Konzert keine Mimik zeigte und sich nicht sichtbar bewegte, und einem ab und zu Klavier spielenden Drummer. Helgi Jónsson selber sang, spielte Gitarre und Klavier, obwohl er klassisch ausgebildeter Posaunist ist.
In den Pausen wurde also gegrinst, während der Songs aber gestaunt. Mit seiner glasklaren, androgynen Stimme (“Wenn ich eins nicht habe, dann eine tiefe Stimme.”), dem sanft aufgebauten Arrangement der Songs und dem Zusammenspiel der Instrumente erzeugt Jónsson eine atemberaubende Stimmung, schwermütig, langsam und vielschichtig. Kopfkino, aber richtig. Augen schließen und sich fort auf Islands grüne Wiesen, schwarze Berge und raue See träumen. Dabei singt Jónsson nur wenige Songs auf Isländisch. Zumeist bedient er sich der englischen Sprache, was den Träumen aber keinen Abbruch tut.
Nur selten ließ sich das Publikum zum Mitwippen bewegen, so zum Beispiel bei der ersten Singleauskopplung “Digging up a tree” (Download) seines neuen Albums “For the Rest of my Childhood”. Die neue Singleauskopplung “Lay it down” (Download) dagegen wurde angekündigt als “am ehesten zu Weihnachten passender Song”. Wieder sehr ruhig, melancholisch und mit sanfter Hand geführt. Hat aber trotzdem nix mit Weihnachten zu tun.
Das gesamte Album ist voller großartiger Songs, durchzogen von einer tollen Harmonie. Es wird mit jedem Hören besser, immer wieder entdecke ich Kleinigkeiten, die ich vorher nicht gehört habe. Ich kann es nur empfehlen!
Zu sehen ist Jónsson erst mal nur noch morgen in Berlin. Lesen kann man von ihm auch ein bisschen in seinem Blog und bei Twitter. Aber ich hoffe, dass ich in Zukunft noch viel mehr von ihm hören werde.
(Danke übrigens fürs Mitschleppen zum Konzert.)
Geschrieben am Sonntag, 29. November 2009 und einsortiert unter Köln, Leben, Musik, Myspace, Twitter

National Geographic’s International Photography Contest. Wer glaubt, ich würde tolle Fotos machen, der möge sich bitte mal diese großformatige Auswahl der Viewer Competition anschauen. Hammer Fotos!
Hier gehts zum Contest, selber abstimmen kann man hier. Irgendwann in 100 Jahren mach ich dann auch mal mit…
Geschrieben am Dienstag, 24. November 2009 und einsortiert unter Fotos, Internet

Am Samstagmorgen (21.) hab ich eine tolle Band entdeckt: Shantel & the Bucovina Club Orkestar. Traditionelle Musik vom Balkan gemischt mit elektronischen Sounds, super tanzbar, geht einfach ab, man kann nicht ruhig sitzen bleiben. Und was sagt deren Myspace-Seite? Ein Konzert in Köln, yeah. Am 20.11. Mist. Um einen Tag verpasst.
Und seit Sonntagabend hab ich noch was Neues (neben Tausend anderen Sachen – Danke noch mal an dieser Stelle!): Alberta Cross, eine Rockband aus New York, die etwa in Richtung Kings of Leon gehen, dabei aber die Gabe besitzen, einem innerhalb eines Songs das Herz rauszureißen und wieder einzusetzen. Sie haben gerade ihr Debut-Album rausgebracht, “Broken Side of Time”. Genial. Und wie immer heute ein kurzer Blick auf deren Myspace-Seite. Und was seh ich?! Ein Konzert in Köln. Gestern. Mist. Verpasst.
Ich könnte mir in den Arsch treten. Warum verpasse ich in letzter Zeit immer wieder solche Gelegenheiten? Werde ich morgen wieder eine Band entdecken, die heute hier spielt? Ich wills gar nicht wissen…
Geschrieben am Dienstag, 24. November 2009 und einsortiert unter Köln, Leben, Musik, Myspace

luzilla noch ein häppchen vom psycholadenkuchen?
formschub Geschenke von Apple werden separat beschert – die bringt der iNachtsmann.
kumullus “Ach, wissen Sie, so tief ist die Wunde nicht. Wir nehmen einfach Gaffa.”
UhrwerkOrange Ahhh.. Schmerz lass nach.. – Ich sollte das Stromschockhalsband nicht betätigen solang ich mit meiner Frau Händchen halte!
ghostdog19 Voll auf den Puderzucker geniest, als ich gerade in den Streusselkuchen gebissen habe. Jetzt sieht mein Tisch aus wie bei einer Koksparty.
sween The pen is mightier than the sword. Which gives people with small penises hope.
luzilla kann man eigentlich so einen nutterich auch für keinen sex bestellen? “einmal nur füße wärmen und dabei maul halten, was kostet das?”
MarkKnochen DJs unter sich: “Leg Du zuerst auf.” – “Nein Du.” – “Nein Du” ….
the_maki Mist. Habe aus Versehen Baden-Baden-Raketen statt Boden-Boden-Raketen gekauft. Die Zerstörung Karlsruhes muss also warten.
Geschrieben am Montag, 23. November 2009 und einsortiert unter Internet, Twitter

‘N bisschen dick aufgetragen, oder?
Geschrieben am Montag, 23. November 2009 und einsortiert unter EOS, Fotos, Leben

“Erweiterte Realität” kennen wir aus Filmen, wenn Kampfjet-Piloten über Head-Up-Displays Zusatzinformationen wie Höhenmesser, Ziele und andere Daten auf den Helm projiziert bekommen.
Wie die Zukunft Gegenwart der augmented Reality aussieht, wenn die virtuelle Netzwelt mit der realen Welt verknüpft wird, beschreibt dieser Spiegel-Artikel sehr eindrucksvoll. Derzeit benötigt man noch Smartphones (iPhone, HTC, etc) dazu, aber schon bald könnte es neue Projektionsmöglichkeiten wie Kontaktlinsen geben. Und das ist nur die Spitze eines Eisberges, den wir noch gar nicht richtig erfassen können. Denn daraus ergeben sich wiederum so viele Möglichkeiten, darüber möchte ich eigentlich gar nicht nachdenken…
Geschrieben am Samstag, 21. November 2009 und einsortiert unter Gedanken, Internet, Leben, Lesen

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