In diese ganze Diskussion in Deutschland um Google Streetview und allgemein um Augmented Reality platzt Facebook mit einem neuen Service: Places. Als User kann man kennzeichnen, wo man gerade ist und kann sehen, wer von seinen Freunden in der Nähe ist oder was sonst noch in der Umgebung los ist. Solche Location Based Services gibt es schon, eine Reihe von ihnen sind nun in Facebook implementiert.
Der Service ist seit ein paar Tagen in den USA aktiviert, deutsche Facebook-Nutzer werden noch warten müssen.
Wofür ich das brauche? Gar nicht. Ich schreie zwar viel in die Welt hinaus schreibe zwar viel ins Internet, aber niemand muss wissen, in welchem Laden ich gerade einen trinken gehe oder wo ich meine Arbeitspause verbringe. Ich habe ja auch schon vor einiger Zeit meine last.fm-Einstellungen geändert. Nun kann man nicht mehr sehen, was ich jetzt gerade für Musik höre (und schlussfolgern, dass ich gerade zu Hause bin). Wenn ich unbedingt will, dass alle meine virtuellen Freunde (von denen ich sehr viele auch als reale Freunde bezeichne) wissen können, wo ich bin, dann schreib ich es halt so bei Facebook rein. Dazu brauche ich keinen weiteren Dienst, der ein dann Aufenthaltsprofil von mir erstellen kann.
Facebook scheint zumindest aus den letzten Fehlern bezüglich des Datenschutzes gelernt zu haben und hat den Standard so eingestellt, dass nur Freunde sehen können, wo man gerade ist.
Wem auch das zu viel ist, der kann es hier ändern:
Konto -> Privatsphäre-Einstellungen -> Benutzerdefinierte Einstellungen -> Orte, die ich besuche -> “Nur ich” anklicken. Und weiter unten bei “Freunde können angeben, dass ich mich an einem Ort befinde” “gesperrt” angeben.
Mehr Infos gibt es z.B. hier.