Archiv für Juni 2010

Tour de Ruhr

Der RuhrtalRadweg. 230 Kilometer. Von der Quelle bis zur Mündung. Von Winterberg bis Duisburg-Ruhrort. Ein Reisebericht.

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Dreh Dich nicht um

Tief in unseren Augenringen steht doch
alles, was wir wissen müssen, mein Herz.
Wenn wir uns nicht mehr tragen können,
warum lassen wir es dann nicht bleiben?
Du musst mir nichts mehr erklären und dir vor allem
nicht mehr einreden, dass du mich
in deinem Leben wirklich noch brauchst.
Nimm deine Schuhe mit, wenn du gehst
und deine Zweifel auch.

Erinnerst du den Tag, an dem wir
betrunken in deinem Garten lagen?
Und die Kinder deiner Schwester um uns herum,
sie tanzten den Tanz der Piraten.
Das war das letzte Mal,
dass ich dich so voller Liebe lachen sah.
Es gab viele Tränen hinterher.
Trag dieses Lachen bei dir, wenn du gehst.
Ich mag es sehr.

Der Regen kommt und der Regen geht.
Man geht ein Stück zu zweit und
den Rest alleine und was dann bleibt
ist die Erinnerung, an eine Zeit,
die so viel schöner war als jetzt.
Hey, bitte nimm sie uns nicht krumm.
Nimm die Erinnerung mit dir, wenn du gehst,
sonst bleibt sie stumm.
Nimm die Erinnerung mit dir, wenn du gehst,
und dreh dich nicht um.

Und was dann bleibt, ist die Erinnerung an eine Zeit, die so viel schöner war als jetzt. Ich könnt es mir Tausend Mal anhören…

Seltsames Licht

So wie es war, solls nie wieder sein

So wie es ist, darfs nicht bleiben

Und wies dann wird, kann vielleicht

nur der bucklige Winter entscheiden

Aber wir sehn uns wieder, ganz bestimmt

Irgendwann…

Gisbert zu Knyphausen für alle Lebenslagen.

HX5

Es war schon länger mein Wunsch, nicht immer meine große und vor allem schwere Spiegelreflex mitschleppen zu müssen, um Fotos machen zu können. Bei meiner “Tour du Ruhr” letzte Woche ist es mir mal wieder extrem aufgefallen. Anhalten, Kamera auspacken, startklar machen, Fotos machen, Kamera wieder verstauen, weiterfahren. Ein ziemlicher Aufwand und viel Extra-Gepäck. Für Ausflüge, Konzerte und Schnappschüsse ist sie einfach überdimensioniert.
Daher habe ich nun zugeschlagen und mir die Sony Cyber-Shot DCS-HX5 gekauft.

79399

200 g leicht und vor allem so klein, dass sie bequem in die Hosentasche passt. Ausgestattet ist sie mit 10,2 Megapixeln, die auf einem rückwärtig belichteten BSI-CMOS-Sensor sitzen, dadurch ist sie sehr lichtempfindlich. Sie besitzt einen 10fach-Zoom von 25-250 mm (KB) inklusive Bildstabilisator, der Motor arbeitet unglaublich leise, stufenlos und ist sehr schnell im Fokussieren. Ideal für Schnappschüsse. Laut Testberichten soll es bei der Optik zu keinerlei Verzeichnungen oder Randabdunklungen kommen. Die Bildqualität überzeugt mich bereits nach ein paar Testfotos.
Der ISO-Bereich reicht von 125 bis 3200. 6 verschiedene Weißabgleiche (inkl. manuell) sind möglich. 3 Belichtungsmessverfahren bei 9 Fokusmessfeldern lassen keine Wünsche offen. 10 Serienbilder/Sekunde sind möglich.
Die HX5 nimmt Full-HD-Videos (1080i) mit Stereo-Ton auf. Zoomen während der Aufnahme ist möglich, reagiert aber etwas langsam, dafür sehr präzise und (wie gesagt) unhörbar leise. Man kann den Codec wechseln (AVCHD oder MP4) und die Auflösung runtersetzen. Schöne gemacht ist die Videotaste auf der Rückseite, die sofort aufnimmt, wenn man sie betätigt. Kein lästiges Suchen des Videoprogramms mehr. Was aber eh nicht nötig wäre, denn das Schnellwahlrad an der Oberseite ist sehr übersichtlich.
Hier zeigt sich auch, warum die Kamera für mich so interessant ist (außer dem Full-HD). Denn sie hat neben vielen Motivprogrammen und einem Automatikmodus auch einen Programmmodus und einen manuellen Modus, der viele Einstellungen einer SLR erlaubt. Sie ist sozusagen schon eine Bridge-Kamera.
Dazu hat sie ein nettes Feature namens “Sweep-Panorama”, das es erlaubt, einen Schwenk von 200° zu machen. Die Software setzt dann ein Panoramabild zusammen, leider nur mit 6 Megapixeln, was fürs Netz oder Postkarten aber völlig ausreichend ist.
Als weiteres Highlight ist die HX5 mit GPS und einem Kompass ausgestattet. Wenn man sich die Satellitenbahnen aus dem Netz lädt, arbeitet das GPS sogar extrem Akku-sparend, da nach dem Einschalten nicht erst gesucht werden muss, und ist nach nur 15 Sekunden einsatzbereit. Da muss ich mich aber erst noch genauer mit beschäftigen.
Lobend erwähnen muss man auch noch, dass Sony als Speichermedium nun auch auf SD/SDHC-Karten setzt. In älteren Kameras kam ausschließlich der konzerneigene Memorystick zum Einsatz (der jetzt auch noch geht).
Einziger Wermutstropfen bisher: Das Stativgewinde ist ganz links angebracht, also mit einem Tischstativ nicht zu gebrauchen (Kippgefahr).

Einen ausführlichen Test und mehr Ansichten gibt es bei digitalkamera.de.

Ich bin gespannt, was meine neue Immer-Dabei noch so alles leisten kann. Ich werde euch die Fotos (und endlich auch Videos) bestimmt nicht vorenthalten.

Pfingst Open Air Werden

Ich hinke ein wenig hinter her mit den Einträgen hier. Zunächst möchte ich euch Fotos zeigen von Pfingstmontag:

Umsonst & Draußen in Essen-Werden beim Pfingst Open Air. Mit Gisbert zu Knyphausen, Friska Viljor und vielen anderen.  Schön wars!


Mehr Bilder gibt es hier.