2012 – Ein musikalischer Rückblick

Geschrieben am 30. Dezember 2012

Was fehlt? Klar, Musik. Nichts begleitet mich so intensiv und verändert sich doch so beständig von Jahr zu Jahr wie die Musik. Daher gibt es mal wieder wie die letzten Jahre auch schon den Rückblick auf meine Charts 2012.

Wie auch schon 2011 war ich wieder auf verdammt vielen Konzerten: Radical Face, Kevin Devine, Apparat, Dan Mangan, Bon Iver, We were promised Jetpacks, The Notwist, Get Well Soon, Radiohead (Bericht), Archive, Sophie Hunger und Fink. Ich war auf dem Hurricane Festival (Fotos) und zum zweiten Mal auf dem Haldern Pop. Von dort habe ich wie auch schon im letzten Jahr neue Lieblingsbands und -künstler mitgenommen, die mich die zweite Jahreshälfte intensiv begleitet haben, so wie Other Lives, Alt-J, Boy & Bear oder Ewert & The Two Dragons.

Wenn ich mir meinen last.fm-Account anschaue, dann ergeben sich folgende Listings:

Die Top 10 Alben 2012:

1
433 Songs von diesem Album gespielt
2
3
4
5
6
7
8
9
10

Alt-J auf Platz 1, auch wenn ich sie jetzt nicht mehr so höre, aber auf jeden Fall sehr weit oben unter den Platten des Jahres zu finden, ebenso wie auf Platz 10 Sophie Hunger, deren Album ja erst im Oktober raus kam. Apparat wird wohl wie auch Mando Diao als Evergreen in die Bestenlisten eingehen.

Die Top 10 Künstler 2012:

1
814 Songs gespielt
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3
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5
6
7
8
9
10

Für mich erstaunlich, dass sich Radiohead an die Spitze gespielt hat, gefühlt habe ich die so oft gar nicht gehört. Ansonsten sind die Künstler eher wie die Albumcharts gelistet, mit Archive noch dazu, wo ich auch eher alle 9 Alben mal hintereinander weg höre.

Meine 5 Lieblingslieder 2012 (gefühlt):

Other Lives – Dust Bowl III (Video)
Noah and the Whale – Peaceful, The World Lays Me Down (Video)
Alt-J – Something Good (Video)
James Vincent McMorrow – We Don’t Eat (Video)
Ewert and the Two Dragons – Good Man Down (Video)

Dust Bowl III hat mich auf dem Haldern total geflasht und ist mir wochenlang nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Und auch die anderen 4 Songs stehen dem in nichts nach.

Das Konzert des Jahres war ganz klar Radiohead.

Und zum Schluss wieder die grafische Aufarbeitung meiner Hörgewohnheiten: