Sophie Hunger – The Danger of Light

Geschrieben am 30. Oktober 2012

Sie ist die wohl erfolgreichste Musikerin der Schweiz und dort so was wie ein Superstar: Sophie Hunger, 29 Jahre jung. Ein angekündigtes Konzert in Zürich war so schnell ausverkauft, dass ein zweites hinterhergeschoben werden musste. Und dann noch eins. Und dann noch eins. Und nur für dieses 4. Konzert gibt es noch Karten. Für alle 5 Konzerte in Berlin dagegen gibts noch Tickets, aber die sind auch erst im Februar.

Wie auch immer, Sophie Hunger tourt mit ihrem nun mehr dritten Studioalbum durch die Gegend – The Danger of Light – und knüpft damit nahtlos an die hoch gepriesenen Vorgänger an.

Sophie Hunger bedient ein unglaubliches Spektrum an Musik, hat eine selten gehörte Bandbreite. Ihr „Pop“ ist fast ständig begleitet von Klavier und/oder Posaune und anderen Bläsern, driftet in den Rock, bedient sich an Hiphop und Punk, hat beste Singer/Songwriter-Qualitäten, ist mal jazzig, mal bluesig, geht von himmelhochjauchzend bis unglaublich depressiv. Ebenso bedient die Schweizerin gleich mehrere Sprachen, singt auf Englisch, Französisch, Deutsch und Schweizerdeutsch und spielt natürlich neben Klavier auch noch Gitarre.

Das neue Album ist stimmig, griffig, geht unter die Haut und bleibt doch immer auch ein bisschen unnahbar, so wie Sophie Hunger selbst. Es ist schneller als die beiden Vorgänger, dichter, aber auch breiter aufgestellt. Für mich eines der besten Alben des Jahres, wenn nicht sogar das Beste.

9 von 10 Sternen!

Hören kann man The Danger of Light hier.

Das Konzert in Köln im Gloria am 13.11. ist übrigens ausverkauft.

Update 21:00 Uhr: Juchuh, nächstes Jahr noch mal!