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JanBob blogt

Berlin

Lesbar (8)

Geschrieben am 14. Januar 2013

Mal wieder ein paar interessante Links aus dem Internetz.

Sascha Lobo wagt einen Ausblick auf das Internet im Jahre 2013:
Was man 2013 über das Internet wissen muss, um die Welt zu verstehen

Johnny Haeusler gibt ein Update zu seinem Artikel „2013: Das Web zurückerobern„, über den ich hier schon berichtet habe:
Nachbearbeitung: Das Web zurückerobern

Berlin brüskiert Daimler: Auf einen Vorschlag der Piraten wird die Straße an der neuen Vertriebszentrale nach Edith Kiss benannt, die als Zwangsarbeiterin für den Konzern arbeiten musste:
Berlin brüskiert Daimler

Die EU-Kommission ist auf einem sehr guten Wege, Wasser zur Handelsware zu machen. Ein Beitrag vom ARD-Politmagazin Monitor zum Thema: Monitor vom 13.12.
Und gleich noch eine Petition, die man dagegen unterzeichnen kann:
http://www.right2water.eu

Und zum Schluss noch eine Dokumentation (90 Minuten) über die legendäre Bar25 in Berlin, die Ende 2010 geschlossen wurde. „Endlose Partys, Unmögliches und Verbotenes: Wer es einmal geschafft hat dem legendären Club 25 beizutreten, der kommt so schnell nicht mehr raus. Im Wunderland der Erwachsenen steht die Zeit still.“
Tage außerhalb der Zeit

Update:

Gerade erst gesehen, muss aber auch noch mit rein: Stefan Niggemeier nimmt die Informationsoffensive der ARD unter dem Vorsitz von WDR-Intendantin Piel auseinander:Die Schimäre von der »Informationsoffensive« der ARD

Sophie Hunger – The Danger of Light

Geschrieben am 30. Oktober 2012

Sie ist die wohl erfolgreichste Musikerin der Schweiz und dort so was wie ein Superstar: Sophie Hunger, 29 Jahre jung. Ein angekündigtes Konzert in Zürich war so schnell ausverkauft, dass ein zweites hinterhergeschoben werden musste. Und dann noch eins. Und dann noch eins. Und nur für dieses 4. Konzert gibt es noch Karten. Für alle 5 Konzerte in Berlin dagegen gibts noch Tickets, aber die sind auch erst im Februar.

Wie auch immer, Sophie Hunger tourt mit ihrem nun mehr dritten Studioalbum durch die Gegend – The Danger of Light – und knüpft damit nahtlos an die hoch gepriesenen Vorgänger an.

Sophie Hunger bedient ein unglaubliches Spektrum an Musik, hat eine selten gehörte Bandbreite. Ihr „Pop“ ist fast ständig begleitet von Klavier und/oder Posaune und anderen Bläsern, driftet in den Rock, bedient sich an Hiphop und Punk, hat beste Singer/Songwriter-Qualitäten, ist mal jazzig, mal bluesig, geht von himmelhochjauchzend bis unglaublich depressiv. Ebenso bedient die Schweizerin gleich mehrere Sprachen, singt auf Englisch, Französisch, Deutsch und Schweizerdeutsch und spielt natürlich neben Klavier auch noch Gitarre.

Das neue Album ist stimmig, griffig, geht unter die Haut und bleibt doch immer auch ein bisschen unnahbar, so wie Sophie Hunger selbst. Es ist schneller als die beiden Vorgänger, dichter, aber auch breiter aufgestellt. Für mich eines der besten Alben des Jahres, wenn nicht sogar das Beste.

9 von 10 Sternen!

Hören kann man The Danger of Light hier.

Das Konzert in Köln im Gloria am 13.11. ist übrigens ausverkauft.

Update 21:00 Uhr: Juchuh, nächstes Jahr noch mal!

Radiohead live

Geschrieben am 30. März 2012

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Wer hier mehr oder weniger regelmäßig reinschaut, der weiß, dass ich ein großer Fan von Radiohead bin. Als „The King of Limbs“ letztes Jahr im Februar erschien, schrieb ich noch, dass ich für ein Konzert auch weiter als Berlin 2008 fahren würde. Damals hab ich sie auf der Waldbühne gesehen. Und diesen Sommer, um einen Tag genau 4 Jahre später, kommen sie wieder! Am 07.07. Berlin, Wuhlheide. Yeah. Da hab ich mir doch gleich das Ticket gesichtert.
Es geht aber auch noch näher. Denn die Tour wurde inzwischen erweitert. Und jetzt spielen sie auch in Köln. Am 15.10. Zwar nicht Open Air, sondern in der Lanxess-Arena, aber das macht nichts. Dann schau ich mir sie halt 2-mal in diesen Jahr an. Wer weiß, ob sie jemals wieder auf Tour gehen werden…

2009 – Ein Rückblick

Geschrieben am 31. Dezember 2009

Januar. Ich komme von der Nordsee zurück und bin wieder allein. Es liegt Schnee, ziemlich viel und ziemlich lange. Mein Kopf blockiert, an bloggen ist nicht zu denken.

Februar. Nach langer Suche habe ich einen Schreibtisch gefunden, er macht sich gut in der neuen Wohnung. Wir richten uns weiter ein. Herr Reiter fesselt mich ans Bett. Öde Stunden im tristen Grau. Es schneit schon wieder.

März. Ich kann wieder arbeiten. Das Stadtarchiv stürzt ein. Krokusse auf dem Balkon geben einen ersten zaghaften Hinweis auf den Frühling. Ich fange an, ellenlange Mails nach Berlin zu schreiben.

April. Renko kommt gleich zwei Mal vorbei. Auf dem Geburtstag meiner Schwester schwärmen wir zu fünft vom Frankreichurlaub und fragen uns, wie das schon 6 Jahre her sein kann.

Mai. Ich fahre nach Berlin und fühle mich wohl. Das werde ich nun öfter tun. Dank der Feiertage habe ich Zeit. Die Sonne scheint wie wild. Wir unternehmen viel, erkunden mit unseren Kameras die Gegend. Ich bin tief beeindruckt von Beelitz Heilstätten.

Juni. Das Hochbett wird aufgebaut und im Zoo reißt das Flusspferd sein riesiges Maul auf. Es ist warm, es riecht nach Sommer. Freitags und Montags sitze ich oft im Zug.

Juli. Urlaub. 14 Tage faul am Strand rumliegen, Sonne, Erholung pur. Als ich wiederkomme, fahre ich ein letztes Mal nach Berlin.

August. Gleich zwei meiner ehemaligen Kommilitonen heiraten, ich spiele den Fotografen und frage mich, ob ich je heiraten werde. Es fällt mir schwer, mich von Berlin zu lösen. Die Tage schleppen sich dahin.

September. Ich bastel mir ein neues Design für meinen Blog und schreibe wieder viel mehr. Ein Brief erschüttert meine Zukunft. Wir kündigen unsere Wohnung. Der Herbst ist nicht in Sicht, ich laufe immer noch im T-Shirt herum. Ich stehe in einer verlassenen Kaserne und schieße Fotos.

Oktober. Ganz viel neue Musik strömt auf mich ein. Ich schreibe eine letzte Mail nach Berlin. Ich schmiede neue Pläne, suche nach Perspektiven, strecke meine Fühler aus nach Hamburg, Berlin und Mainz. Ich mache viele Spaziergänge, auf einmal habe ich so viel freie Zeit wie noch nie. Endlich schaffe ich es auf einen Besuch in den Süden, herrliche Tage im Herbst, um auf andere Gedanken zu kommen. Ich höhle einen Kürbis aus und stehe neben Vampiren an einer brennenden Tonne.

November. Gedanken ans Ausland kommen auf und verschwinden am Ende des Monats wieder. Ich werde hin und her gerissen, gehe auf eine Party, die mich träumen lässt. Unsere Nachmieter unterschreiben ihren Vertrag. Der Anruf, dass ich Köln bleiben soll, kommt zu spät, um die Wohnung doch noch behalten zu können. Die Winterastern auf dem Balkon blühen, ich lasse zum ersten Mal in diesem Jahr einen Drachen steigen und gehe auf so viele Konzerte wie noch nie.

Dezember. Ich muss mir eine neue Wohnung suchen. Ich habe Geburtstag und lerne einen Tag später noch mehr neue Freunde kennen. Und auf einmal ist es da, dieses Kribbeln im Bauch. Es hat geschneit. Ich sitze auf einer Couch und sie nimmt all ihren Mut zusammen. Mir wird heiß und kalt und ich sage Ja. Weihnachten dauert dieses Jahr 5 Tage. Nachher gehe ich ins Stadion, Rheinfeiern.

Ein komisches Jahr, das in Trance anfing und erst langsam Fahrt aufnahm. Ein Sommer voller Reisen, ein Herbst voller Verwirrung und ein Winter wie eine Achterbahnfahrt mit glücklichem Ende. Selten habe ich mich zum Abschluss eines Jahres so gut gefühlt. Aber es fühlt sich nicht an wie Silvester. Es ist nur eine weitere Party auf der Welle, die ich reite. Könnte jetzt bitte auch noch ne Wohnung vom Himmel fallen?

Streicheleinheiten für das neue Jahrzehnt

Geschrieben am 7. Dezember 2009

So kann man schon mal ein Jahrzehnt ausklingen lassen:

Am 31.12. spielen Die Fantastischen Vier im Rheinenergiestadion mit dem Orchester, was auch beim „Heimspiel“ im Juli in Stuttgart dabei war. Mit dabei ist auch wieder Clueso. Rheinfeiern!

Und dann am nächsten Tag gediegen nach Berlin fliegen für die Neujahrsrevue von Olli Schulz in der Volksbühne. Mit Gisbert zu Knyphausen, Niels Frevert, Max Herre, Der Hund Marie, Heike Makatsch, Elke Brauweiler und Stephanie von Beauvais. Hach, genial.

„Mit Streichern und Streicheleinheiten für die Seele in ein neues Jahrzehnt.“

Ich freu mich tierisch.

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