Kategorien

JanBob auf Twitter

  • Ist morgen eigentlich diese Wahl? Und sollte man da hingehen? Ich hab es noch nicht ganz verstanden.
    vor 1 Tag
  • RT @verdi_WDR: Der #Warnstreik beim #WDR hat sich gelohnt. Hier die Infos zum Tarifabschluss: https://t.co/fIgYpdipKx
    vor 1 Tag
  • RT @deichgenosse: Bei jedem Mövenpick-Eis liebevoll daran denken, dass der Besitzer dieses Unternehmens Hauptfinanzier der AfD ist.
    vor 5 Tagen
  • #breitenreiter und #heldt sind Brüder, oder? #sportstudio
    vor 1 Woche
  • RT @RalfPodszus: Martin #Schulz fordert zweites #tvduell. https://t.co/4vG15js3vG
    vor 1 Woche

JanBob blogt

Berlin

Große Bilder von den Riesen

Geschrieben am 7. Oktober 2009

Die Riesen in Berlin. Das Straßentheater Royal de Luxe hat am 3. Oktober mit der kleinen Riesin und dem Tiefseetaucher für ein Spektakel sondergleichens gesorgt. Da wär ich gern dabei gewesen, hätt ich gern gesehen.
Aber zum Glück gibt es Menschen, die einem davon erzählen können. Und für visuelle Impressionen obendrauf gibt es das „große Bild“. The Boston Big Picture. Tolle Bilder von den Schauplätzen dieser Welt. Beeindruckend.

Die Riesen in Berlin - COPYRIGHT AP

Mehr Bilder von den Riesen in Berlin gibt es beim Boston Big Picture: http://www.boston.com/bigpicture/2009/10/the_berlin_reunion.html

Aber auch alle anderen Galerien lohnen sich. Die professionellen Fotoreportagen bieten mit knapp 1.000 Pixel Breite pro Foto eine unglaubliche Intensität. Ansehen! http://www.boston.com/bigpicture/

Und wo ich gerade dabei bin, kann ich auch gleich noch eine weitere Foto-Seite anpreisen, die ich täglich besuche: das Photo Journal vom Wall Street Journal mit den „Pictures of the Day“. Unbedingt einen Klick wert.

Teures Auto

Geschrieben am 31. August 2009

Ich bin es von Europcar gewohnt, dass die Autos Dellen und Kratzer haben. Wenns nen neuen Kratzer gibt (ist mir bisher nicht passiert), wird der halt eingetragen. Passt schon. Und irgendwann ist das Auto dann fällig zur Lackierung, Europcar macht das auf eigene Rechnung. Ich habe noch nie gehört, dass jemand wegen eines kleinen Kratzers im Lack zur Kasse gebeten wurde.

Vor einigen Wochen habe ich bei Starcar einen Smart gemietet, für sensationelle 20 Euro pro Tag. Aber wie das bei den Discountern so ist, steckt der Wurm im Kleingedruckten. Eine Selbstkostenbeteiligung von 2.000 Euro ist nicht gerade wenig. Und so kam es, dass bei Rückgabe doch tatsächlich ein vorher nicht eingetragener Kratzer bemerkt wurde, etwa 2 cm lang auf der Kofferraumklappe. Ich kann nicht sagen, ob der vorher schon da war. Das Auto wurde zwar vorgeführt und die Mängel aufgezeigt, aber ich habe (auch weil ich es von Europcar so gewohnt war) nur grob hingeschaut. Der Kratzer wurde dann eingetragen, ich würde von denen hören.

Und am Freitag dann kam die Rechnung. 234,81 Euro soll ich zahlen für eine neue Lackierung der Heckklappe.

Rechne ich die Miete, den Sprit und das Knöllchen dazu, haben die 3 Tage stolze 370 Euro gekostet. Mist.

Beelitz-Heilstätten

Geschrieben am 27. Mai 2009
[inspic=627,,fullscreen,400]

Von 1898 bis 1930 baute die Landesversicherungsanstalt Berlin einen großen Krankenhaus-Komplex in Beelitz, südwestlich von Potsdam gelegen. Zu seiner Blütezeit verfügte der Komplex über 1.200 Betten, 2 Sanatorien (eins für Männer, eins für Frauen), 2 Lungenheilstätten, einer Chirurgie und ein eigenes Heizkraftwerk. In den Weltkriegen wurden die Gebäude als Militärhospital genutzt, nach 1945 zog die sowjetische Armee ein, errichtete militärisches Sperrgebiet und nutze das Hospital selbst. 1994 zogen die Russen ab. Seitdem stehen die Gebäude leer, einige wurden saniert und unter Denkmalschutz gestellt. Das meiste aber ist dem Verfall überlassen, unter anderem, weil das Geld zur Sanierung fehlt. Die Natur holt sich langsam alles zurück. Und so ist Beelitz Heilstätten heute ein Mekka für Profi- und Hobbyfotografen, Sprayer, Satanisten und Schaulustige.

Wir waren einen ganzen Tag dort und haben doch nicht alles sehen können. Am Ende waren wir erschlagen von den Eindrücken. Es war unglaublich spannend, durch all die verfallenen, heruntergekommenen und abbruchreifen Häuser zu streifen, hinter die Türen zu schauen, durch Dachböden zu kraxeln, riesige Hallen zu entdecken, endlose Flure zu begehen und sich in den riesigen Komplexen zu verlaufen. Man läuft durch drei verwinkelte Räume, alles ziemlich dunkel, nass und morsch und steht auf einmal in einem Kinosaal. Keller voller Gerümpel, eine gekachelte Halle mit einem Seziertisch, aber meist nur leere Zimmer, in denen die Farbe von den Wänden blättert. Hin und wieder hängt noch ein Vorhang, liegt ein alter Kühlschrank herum, steht da eine Vitrine, aber sonst sind fast alle Einrichtungsgegenstände entfernt worden. Bäume wachsen auf den Dächern der einen Lungenheilstätte, die Natur bahnt sich überall den Weg…

Wir wollen auf jeden Fall noch einmal hin, dann mit noch mehr Zeit im Gepäck und der Muße, Fotos besser zu gestalten und nicht wie angestachelte Touristen von einem Haus ins nächste zu jagen.

Trotzdem kann sich die Ausbeute in meiner Galerie sehen lassen.

Mehr Infos gibt es hier: www.heilstaetten.beelitz-online.de

Newer Posts
Older Posts