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Gedanken

Erste Bestätigungen

Geschrieben am 28. Dezember 2013

Eines der schönsten Weihnachtsgeschenke für mich hat sich mittlerweile schon zu einer Tradition entwickelt. Dann sitze ich am ersten oder zweiten Weihnachtstag da mit meinem Smartphone und schaue mir ein Video an, bei dem ich jedes Mal eine Gänsehaut bekomme. Und sofort ist alles wieder da, die Musik, der Sommer, die Leute, das Spiegelzelt, die Mainstage, das Gefühl des Haldern Pop – kurz: Der Blues erfasst mich, während ich auf dem Display die ersten Bestätigungen für das kommende Festival lese.

Bei jedem bekannten Namen macht das Herz einen kleinen Sprung. Dieses Jahr gab es für mich in der “ersten Welle” zwar nur einen: Fink. Toll! (Und sofort geht wieder die Fragerei los: Die spielen doch hoffentlich im Zelt und nicht auf der großen Bühne?) Aber umso mehr freue ich mich auf die unbekannten Namen, von denen wie jedes Jahr viele Eingang finden werden in meinen täglichen Musikkonsum. Jetzt hör ich erst mal Chet Faker.

Jussi Adler-Olsen – Erwartung

Geschrieben am 29. Oktober 2013

Jussi Adler-Olsens fünfter Band über Carl Mørck vom Sonderdezernat Q wird der letzte sein, den ich gelesen habe. Es ist schon länger her, dass ich den 4. Band gelesen habe, aber Adler-Olsen verzichtet auf eine Revue und lässt mich im Dunkeln, warum der erste Nebendarsteller Assad nicht ganz bei der Sache ist. Auch sonst wenig Aufklärung, stattdessen bestimmt ein ganz anderer Fall das Geschehen das erste Drittel des Buches. Die eigentliche Geschichte wird nur zwischengeblendet. Die attraktive zweite Nebendarstellerin Rose darf sich weiter profilieren, was aber eher als Rückschritt erscheint, denn sie kommt nicht mehr so schlagkräftig daher wie sonst. Dann wird mal eben ein dritter Nebendarsteller ins Team eingeführt. Und erst ab Seite 260 nimmt durch gleich mehrere an den Haaren herbeikonstruierte Zufälle die Geschichte ihren Lauf. Als Lückenfüller fungieren endlos vorkommende Verfolgungsjagden, David gegen Goliath, natürlich entkommt David jedes Mal. Ich hab das Buch 50 Seiten vor dem Ende weggelegt. Man muss sich ja nicht quälen.

Besser als Denis Scheck in “Druckfrisch” kann man es nicht sagen:

Nach dem ersten Drittel dieses Krimis um Korruption in Dänemark, veruntreute Entwicklungshilfemittel in Kamerun und eine Pseudo-Zigeunerbande in Kopenhagen trennt sich die Freundin des Kommissars von Carl Mørck und sagt dabei die einzigen Sätze, die mir in diesem politisch hyperkorrekten, entsetzlich langweiligen Krimi eingeleuchtet haben: “Mir fehlt die Entwicklung, Carl, und das schon seit Langem. Ja, lange genug, wenn ich ehrlich bin. Deshalb finde ich, dass wir das jetzt beenden sollten.” Genau.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Möchte jemand das Buch geschenkt haben?

10 Jahre ins Internet schreiben

Geschrieben am 17. Oktober 2013

Seit 10 Jahren schreibe ich Dinge ins Internet. So ab Oktober 2003 hatte ich meinem damaligen herzallerliebsten Mitbewohner die Notwendigkeit einer Interentpräsenz oktroiert und die allererste “Homepage” unter einer .de.vu-Domain eingeichtet, die man leider nicht mehr nachschauen kann. .de.vu war auch blöd, es musste eine richtige .de-Domain her. Die gabs dann auch, und zwar ab dem 08.02.2004.

Allee-WG (auch schön: Die Startseite)

Allee-WG v3 (die Unterseiten funktionieren auch)
Allee-WG v3.1 (andere Startseite)

Und als wir dann die Allee-WG aufgelöst hatten, kam dieses Blog. Seit April 2006 schreibe ich Dinge hier rein. Mehr oder weniger kontinuierlich. Dank zuverlässiger Software (WordPress, ich liebe Dich!) hat das Blog auch zwei Providerumzüge überlebt. Mittlerweile gibt es 617 öffentliche Einträge, 63 Unterseiten (meist Galerie-Seiten) und 771 Kommentare (Liste gefällig?).

Und auch vom Blog gibts Archiv-Seiten. Es sah am Anfang mal so aus. Und so. Dann mal so. Und auch so.

Schön. Auf weitere 10 Jahre!

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