pixlr Editor

Gerade drüben bei Nils entdeckt: Der “Photo Editor Online” von pixlr.com.

Wenn man Fotos nachbearbeiten möchte, mit Filtern rumspielen, Fotos verkleinern will oder auch nur Ausschnitte wählen möchte, kam man bisher fast nicht um ein Programm wie Gimp oder Photoshop herum. Seit einiger Zeit aber gibt es immer mehr Online-Editoren für Fotos. Der, den Nils jetzt entdeckt hat, gefällt mir besonders gut. Einfach zu handhaben und sehr übersichtlich, sodass auch unerfahrene User damit umgehen können. Und die Resultate können sich sehen lassen.

Ein Farbeffekt:


Ein HDR aus einer einzigen Bilddatei:


HX5-Fotos

Mit eingebauter HDRI-Funktion


Meine neue HX5 macht recht ordentliche Bilder. Aber bisher ist außer rumknipsen noch nichts gewesen.

Besonders schön ist der 10-fach-Zoom von 25 bis 250 mm Brennweite. Die beiden Bilder sind von ein und derselben Stelle aufgenommen.

25 mm Brennweite


250 mm Brennweite


2 Bilder mehr gibts in der dazugehörigen Galerie.

Beelitz Heilstätten


Von 1898 bis 1930 baute die Landesversicherungsanstalt Berlin einen großen Krankenhaus-Komplex in Beelitz, südwestlich von Potsdam gelegen. Zu seiner Blütezeit verfügte der Komplex über 1.200 Betten, 2 Sanatorien (eins für Männer, eins für Frauen), 2 Lungenheilstätten, einer Chirurgie und ein eigenes Heizkraftwerk. In den Weltkriegen wurden die Gebäude als Militärhospital genutzt, nach 1945 zog die sowjetische Armee ein, errichtete militärisches Sperrgebiet und nutze das Hospital selbst. 1994 zogen die Russen ab. Seitdem stehen die Gebäude leer, einige wurden saniert und unter Denkmalschutz gestellt. Das meiste aber ist dem Verfall überlassen, unter anderem, weil das Geld zur Sanierung fehlt. Die Natur holt sich langsam alles zurück. Und so ist Beelitz Heilstätten heute ein Mekka für Profi- und Hobbyfotografen, Sprayer, Satanisten und Schaulustige.

Wir waren einen ganzen Tag dort und haben doch nicht alles sehen können. Am Ende waren wir erschlagen von den Eindrücken. Es war unglaublich spannend, durch all die verfallenen, heruntergekommenen und abbruchreifen Häsuer zu streifen, hinter die Türen zu schauen, durch Dachböden zu kraxeln, riesige Hallen zu entdecken, endlose Flure zu begehen und sich in den riesigen Komplexen zu verlaufen. Man läuft durch drei verwinkelte Räume, alles ziemlich dunkel, nass und morsch und steht auf einmal in einem Kinosaal. Keller voller Gerümpel, eine gekachelte Halle mit einem Seziertisch, aber meist nur leere Zimmer, in denen die Farbe von den Wänden blättert. Hin und wieder hängt noch ein Vorhang, liegt ein alter Kühlschrank herum, steht da eine Vitrine, aber sonst sind fast alle Einrichtungsgegenstände entfernt worden. Bäume wachsen auf den Dächern der einen Lungenheilstätte, die Natur  bahnt sich überall den Weg…

Wir wollen auf jeden Fall noch einmal hin, dann mit noch mehr Zeit im Gepäck und der Muße, Fotos besser zu gestalten und nicht wie angestachelte Touristen von einem Haus ins nächste zu jagen.

Trotzdem kann sich die Ausbeute in meiner Galerie sehen lassen.

Mehr Infos gibt es hier: www.heilstaetten.beelitz-online.de

Radwandern an der Mosel

Es ist schon ein paar Tage her, und endlich schaffe ich es, euch Bilder zu präsentieren. Wir sind mit dem Rad die Mosel rauf gefahren, in drei Tagen 180 km. Leider hat es den letzten Tag so arg geregnet, dass wir es nicht mehr ganz bis Trier geschafft haben. Trotzdem war es sehr schön.

An der Mosel


An der Mosel


Noch mehr Bilder gibt es hier.

Die prägnantesten Eindrücke:
Das Moseltal ist Deutschlands längster Campingplatz für Wohnmobile und -wagen.
Alles ist fest in holländischer Hand. Sogar an zu veräußernden Immobilien steht “Te koop” dran.
Der Riesling ist ein Gedicht!
Die Landschaft ist wirklich schön – wenn es nicht regnet.

Als nächstes würde ich gerne den RuhrtalRadweg fahren.

Sommersonnenwende

Bevor ich nach Berlin abhaue kurz noch mal ein Lebenszeichen von mir.

Aus der Nacht, ab der die Tage wieder kürzer werden. Es war etwa halb 6 in Mainz, alles leuchtete, die Vögel waren laut wie selten. Vor uns der Rhein und die aufgehende Sonne, hinter uns die verschwindende Nacht und der Mond.

Mainz


Mainz


Über uns die Kante zwischen Nacht und Tag, schwarz und blau leuchtend. An dieser Schwelle sahen wir zurück auf unsere Vergangenheit, auf die Stadt, die uns so viele Jahre beherbergt hat, aus der wir so viele Geschichten erzählen können. Ein letztes Mal gemeinsam in dieser Stadt. Nachdem ich schon fast zwei Jahre nur noch zu Besuch komme, stand auch die Wohnung unter unseren Füßen voller Kartons und ausräumbereit. Wir haben der Stadt da oben Tschüs und Danke gesagt, an der Schwelle in eine interessante Zukunft. Ich bin gespannt, wohin Dich Dein Leben treibt, mein Freund.