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last.fm

2013 – Mein muskalischer Rückblick

Geschrieben vor 1 Jahr

Wie die letzten Jahre auch schon hier der Rückblick auf meine Charts des Jahres 2013. In diesem Jahr hat sich mein Hörverhalten grundlegend geändert. Ich nutze seit März den Streaming-Dienstleister spotify, um Musik zu hören.  Das heißt, sie steht mir unbegrenzt zur Verfügung. Fast alles, was ich an Empfehlungen von anderen bekomme, gibt es dort zu hören. Kein Albumkauf mehr, keine Netzsuche, einfach anklicken und zurücklehnen. Ich weiß, dass das Modell nur für den Nutzer gut ist, für die Bands aber eher scheiße ist. Dazu aber ein andermal mehr.
Auf jeden Fall hat spotify meine Musiklandschaft ordentlich durcheinander gewirbelt. Hatte ich noch Anfang des Jahres 800 je gehörte Künstler seit bestehen meines last.fm-Accounts, ist diese Zahl auf über 1.200 hochgeschnellt. Das bedeutet, ich habe in den letzten 8 Monaten einfach mal 400 neue Künstler gehört. Unglaublich. Natürlich ist da unheimlich viel Fluktuation dabei. Vieles habe ich nur einmal gehört oder gleich wieder wegeklickt. Aber wenn alles verfügbar ist, dann kann man auch mal in Sachen reinhören, die man sonst hätte liegenlassen.

Ich war 2013 natürlich auch wieder auf verdammt vielen Konzerten. Ich habe u.a. Sophie Hunger, Moddi, Ólafur Arnalds, Daughter, Ben Howard, Torres, Atoms For Peace, James Blake, Half Moon Run, Bear’s Den, Rakede, Villagers und Parov Stelar gesehen und war auf dem Haldern Pop Festival.

 

Wie jedes Jahr gibt es natürlich auch meine Favoriten anhand meines last.fm-Accounts:

Die Top 10 Alben des Jahres 2013:

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Die Girls in Hawaii sind eine echte Überraschung, denn ich kenne sie erst seit knapp zwei Monaten. Und dann gleich mit 2 Alben und den Top 5. Das wirkt sich auch auf die Top 10 der Künstler aus.

Die Top 10 Künstler 2013:

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Was hat Ben Howard da oben zu suchen? Hab ich ihn bis Jahresmitte doch so viel gespielt? Interessant. Radiohead war bisher noch in jedem Jahr in meiner Top 10, das wird sich wohl auch nie ändern.Aber interessant auch zu meinem schon oben genannten neuen Hörverhalten: Die Top 10 ist viel weniger geworden. Hatte ich noch 2012 ganze 5580 Songs in den Top 10, sind es 2013 nur noch 3392 Songs. Es fächert sich halt mehr in die Breite.

Zu meinen Lieblingsliedern 2013 schreibe ich an dieser Stelle nichts mehr – ich hab schließlich 15 von ihnen im Dezember geblogt.

Das Konzert des Jahres war definitiv “Atoms For Peace” in New York.

Was fehlt? Richtig, die grafische Aufarbeitung:

last.fm-stats 2013

 

 

To spotify or not to spotify

Geschrieben vor 2 Jahre

Ich habe seit 3 oder 4 Wochen Spotify für mich entdeckt. Spotify, das ist ein Musik-Streaming-Dienstleister. Man installiert einen kleinen Player, registriert oder loggt sich mit seinem Facebook-Account ein und hat sofort Zugriff auf Millionen von Musiktiteln. Wahnsinn, was ich seitdem für Musik entdeckt habe. Ich würde ja von mir behaupten, mich schon einigermaßen gut auszukennen, aber diese Vielfalt sprengt alle Rahmen. Natürlich gibt es einen Haken, und der heißt Werbung. Es quakt immer mal wieder jemand dazwischen. Zwar (fast) immer nur Werbung für Spotify selbst, aber auf die Dauer doch nervig. Das Premium-Abo ohne Werbung kostet gerade mal 5 bzw. 10 Euro pro Monat. Dafür ist sogar noch die Streaming-Qualität besser.

Ich habe mich bisher immer dagegen gesträubt, meine Musik per Stream zu erhalten und zu bezahlen, und habe lieber ganze Alben als mp3 oder sogar noch CDs gekauft. Warum? Weil ich Herr meiner Sammlung sein will. Ich will auch unterwegs im Auto oder auf dem Fahrrad und v.a. bei plötzlichem Internetausfall Musik hören. Ich will Musik als Mixtapes für andere brennen und weitergeben.

Aber angesichts der immer größer werdenden Vorteile und dem Blut, was ich jetzt geleckt habe, schwinden die Nachteile. So kann ich z.B. Spotify mit last.fm verknüpfen, sehe also nach wie vor meine Statistiken. Ich kann auch meine gesamten mp3 in den Spotify-Player integrieren. Was man bei Sportify nicht kann, auch nicht als Premiumkunde: Musik “runterladen”. Die Titel, die man gerne offline hören möchte, werden als verschlüsselter Stream auf PC, Notebook oder Handy gespeichert. Also ist nichts mit CD brennen für die Autofahrt und die Freundin.

Der Hauptvorteil von Spotify ist einfach die sofortige Verfügbarkeit von Musik. Bringt ein Künstler ein neues Album raus, so dauert es nicht lange und man kann die Songs auch auf Spotify hören. Wo ich bisher Facebook durchsucht habe nach Ankündigungen von Bands und Künstlern, ob einige Songs oder ganze Alben auf Bandcamp oder anderen ähnlichen Seiten zu hören wären, wo ich nach Liedern auf youtube gesucht habe und die Qualität einfach grottig war, da schmeiß ich jetzt den Player an und hör einfach das ganze Album. Als weiteren Vorteil kann ich mich an fremden Rechnern mit meinem Account einloggen und habe sofort Zugriff auf meine Playlisten und Favoriten.

Und damit nicht genug. Seit Neuestem gibt es in dem Spotify-Player auch Apps, die man per Klick integrieren kann. So zum Beispiel von laut.de, Intro oder Rolling Stone, die mir die neuesten Platten gleich inklusive Kritik liefern. Oder eine Lyrik-App, die mir die Texte zum gerade laufenden Song anzeigt, sogar schön karaokisiert.

Ich habe mich die letzten Tage und Wochen querbeet durch alle möglichen Alben und Songs gehört. Und ich muss sagen, es macht einfach Spaß. Ich habe bisher meist ganze Alben als mp3 gekauft, nachdem ich den einen oder anderen Song auf youtube oder bei Facebook gehört hatte. Pro Jahr waren das so zwischen 100 und 200 Euro. Oft waren es gute Käufe, aber es blieb und bleibt immer auch ein bisschen die Katze im Sack. Aber mit Spotify kann ich mir einfach alles anhören. Allein dieses Argument lässt alle anderen in den Schatten treten.

Ich habe mich natürlich auch nach Alternativen umgesehen, habe rdio und Deezer ausprobiert. Vom Preis her tun die sich nicht so viel, aber Spotify hat einfach die bessere Oberfläche, hat Apps und die meisten Songs.

Ich glaube, ich werde sehr bald schon Abschied nehmen vom Sammeln von mp3 und mir einen Premium-Account bei Spotify anschaffen.

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