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	<title>JanBob blogt &#187; Lesen</title>
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		<title>Andrew Kaufman &#8211; Alle meine Freunde sind Superhelden</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 12:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanBob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tom hat ein Problem. Alle seine Freunde sind Superhelden. Und so auch seine Freundin, Die Perfektionistin. Auf der Hochzeit von Tom und Perf kommt es zum Eklat, ihr Ex-Freund Der Hypnotiseur hypnotisiert die Perfektionistin, so dass sie Tom nicht mehr sehen kann. Sie glaubt, er ist abgehauen. Tom unternimmt alles, um auf sich aufmerksam zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://blog.janeidens.de/wp-content/uploads/2009/12/kaufman-1.jpg" alt="kaufman" width="225" height="362" align="left" />Tom hat ein Problem. Alle seine Freunde sind Superhelden. Und so auch seine Freundin, <em>Die Perfektionistin</em>. Auf der Hochzeit von Tom und Perf kommt es zum Eklat, ihr Ex-Freund <em>Der Hypnotiseur</em> hypnotisiert die Perfektionistin, so dass sie Tom nicht mehr sehen kann. Sie glaubt, er ist abgehauen. Tom unternimmt alles, um auf sich aufmerksam zu machen, aber er scheitert. Nach 6 Monaten ohne Tom beschlie&szlig;t Perf, ein neues Leben in Vancouver anzufangen. Tom bleibt nicht mehr viel Zeit, um den Zauber doch noch aufzuheben.</p>
<p>Andrew Kaufman schildert in seinem ersten Roman (eigentlich ist es kein Roman, es sind nur 108 sehr gro&szlig; bedruckte Seiten) die letzte Chance von Tom, sich gegen&uuml;ber Perf bemerkbar zu machen. Durchtr&auml;nkt wird die Geschichte von R&uuml;ckblicken und kleinen Anekdoten, die einem das Herz erw&auml;rmen. Wie sich Perf und Tom kennengelernt haben, was es alles f&uuml;r andere Superhelden gibt und womit sie sich rumschlagen, wie die Beziehung zu einer Superheldin funktioniert, was ein Herzreperaturservice anrichten kann&#8230;<br />
Kaufman schafft es, dass man von einem Hochgef&uuml;hl in ein tiefes Tal st&uuml;rzt und umgekehrt. Man m&ouml;chte st&auml;ndig &#8220;Och, wie s&uuml;&uuml;&uuml;&szlig;!&#8221; rufen und jedem daraus vorlesen.<br />
Letztlich sind wir nach Kaufmans Definition alle Superhelden. Da w&auml;re zum Beispiel <em>Der Couchsurfer</em>, der immer auf den Sofas anderer lebt, nie Geld, aber immer Zigaretten hat. Oder <em>Fallgirl</em>, die immer und &uuml;berall herunter f&auml;llt. <em>Faultier</em> hat die Superf&auml;higkeit, ganz beherzt &#8220;Schei&szlig; drauf&#8221; zu sagen und d&uuml;mpelt vor sich hin. Das <em>Stressh&auml;schen</em> saugt jedweden Stress im Umkreis von 15 Metern auf und wird daher sehr gerne zu Picknicks und Partys eingeladen. Das Buch ist voll von Superhelden, die ihre Macken zu Superkr&auml;ften umfunktioniert haben. Man muss sich nur darauf einlassen, dann l&auml;sst es sich viel besser damit leben.</p>
<p>Das Buch singt das Hohelied der Liebe, jeder Satz ist eine Offenbarung. Es lohnt sich, lange dar&uuml;ber nachzudenken und sich zu &uuml;berlegen, was man selber f&uuml;r Superkr&auml;fte hat.<br />
Schade aber, dass es nur eine gro&szlig;e Tasse Tee dauert, bis man es durchgelesen hat. Aber man kann es ja gleich noch mal lesen. Oder man hat jemanden, dem man es eingekuschelt in ein warmes Bett vorlesen kann.</p>
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		<title>Augmented Reality</title>
		<link>http://blog.janeidens.de/2009-11-21/augmented-reality/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 10:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanBob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Erweiterte Realit&#228;t&#8221; kennen wir aus Filmen, wenn Kampfjet-Piloten &#252;ber Head-Up-Displays Zusatzinformationen wie H&#246;henmesser, Ziele und andere Daten auf den Helm projiziert bekommen. Wie die Zukunft Gegenwart der augmented Reality aussieht, wenn die virtuelle Netzwelt mit der realen Welt verkn&#252;pft wird, beschreibt dieser Spiegel-Artikel sehr eindrucksvoll. Derzeit ben&#246;tigt man noch Smartphones (iPhone, HTC, etc) dazu, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	&#8220;<a title="wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Augmented_Reality">Erweiterte Realit&auml;t</a>&#8221; kennen wir aus Filmen, wenn Kampfjet-Piloten &uuml;ber Head-Up-Displays Zusatzinformationen wie H&ouml;henmesser, Ziele und andere Daten auf den Helm projiziert bekommen.<br />
Wie die <del>Zukunft</del> Gegenwart der augmented Reality aussieht, wenn die virtuelle Netzwelt mit der realen Welt verkn&uuml;pft wird, beschreibt dieser <a title="Augmented Reality" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,662380,00.html">Spiegel-Artikel</a> sehr eindrucksvoll. Derzeit ben&ouml;tigt man noch Smartphones (iPhone, HTC, etc) dazu, aber schon bald k&ouml;nnte es <a title="Mega-Bild aus Mini-Linse" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,661466,00.html">neue Projektionsm&ouml;glichkeiten</a> wie Kontaktlinsen geben. Und das ist nur die Spitze eines Eisberges, den wir noch gar nicht richtig erfassen k&ouml;nnen. Denn daraus ergeben sich wiederum so viele M&ouml;glichkeiten, dar&uuml;ber m&ouml;chte ich eigentlich gar nicht nachdenken&#8230;</p>
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		<title>Angriff auf die Freiheit</title>
		<link>http://blog.janeidens.de/2009-09-19/angriff-auf-die-freiheit/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 00:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanBob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Juchuh, die Terrorgefahr ist wieder da! Mit Maschinenpistolen verteidigt der Staat uns B&#252;rger gegen den Terror. Wir leben in einem Zustand permanenter Angst, der von Zeit zu Zeit wieder aufgefrischt werden will. Wir m&#252;ssen man wieder latente Panik sp&#252;ren. Denn wir m&#252;ssen doch die ganze Video&#252;berwachung, noch mehr Sicherheitskontrollen, die verfassungsrechtlichen Eingriffe ins Grundgesetz, Internet-Zensuren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://blog.janeidens.de/wp-content/uploads/2009/09/img_124.jpg" alt="IMG 124" width="450" height="233" /></p>
<p>Juchuh, die Terrorgefahr ist <a title="tagesschau.de" href="http://www.tagesschau.de/inland/terrorgefahr102.html" target="_blank">wieder</a> <a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,649965,00.html" target="_blank">da</a>! Mit <a title="wdr.de" href="http://www.wdr.de/themen/_config_/kurznach/index.jhtml?tid=2715742" target="_blank">Maschinenpistolen</a> verteidigt der Staat uns B&uuml;rger gegen den Terror.</p>
<p>Wir leben in einem Zustand permanenter Angst, der von Zeit zu Zeit wieder aufgefrischt werden will. Wir m&uuml;ssen man wieder latente Panik sp&uuml;ren.<br />
Denn wir m&uuml;ssen doch die ganze Video&uuml;berwachung, noch mehr Sicherheitskontrollen, die verfassungsrechtlichen Eingriffe ins Grundgesetz, Internet-Zensuren und -Kontrollen, die toten Soldaten im Afghanistan-Krieg und den ganzen Krempel rechtfertigen, der da &uuml;ber uns ergeht.<br />
Au&szlig;erdem ist doch bald Wahl. Und da k&auml;me doch eine diffuse Bedrohung von au&szlig;en mal wieder ganz recht, damit wir abgelenkt werden von der Tatsache, dass SPD und CDU keinen Wahlkampf machen.<br />
Und wie die L&auml;mmer auf der Schlachtbank trotten wir hinterher, eingesch&uuml;chtert und ver&auml;ngstigt lassen wir uns komplett durchleuchten. Denn wer von uns hat schon was zu verbergen? Verd&auml;chtig ist doch nur, wer das nicht guthei&szlig;en kann oder sich sogar dagegen widersetzt.<br />
Wir brauchen innere Sicherheit f&uuml;r unsere Freiheit, schreit der Staat. Freiheit kommt nur durch Sicherheit, und die funktioniert nur &uuml;ber Kontrolle. Kontrolle hat der Staat leider nur, wenn er alles &uuml;ber seine B&uuml;rger wei&szlig;. Das geht durch Payback-Karten, biometrische Daten im Pass, die Gesundheitskarte f&uuml;r den gl&auml;sernen Patienten, die neue Steuernummer, Handyortung, Bundestrojaner und Internetzensur, RFID-Chips, Vorratsdatenspeicherung, Mautstellen, eine Armada von &Uuml;berwachungskameras und den Abbau der B&uuml;rgerrechte.</p>
<p>Hat auch nur irgendeine dieser Ma&szlig;nahmen dazu gef&uuml;hrt, dass die Kofferbomber von K&ouml;ln keinen Erfolg gehabt h&auml;tten, w&auml;ren sie selbst nicht zu bl&ouml;d gewesen?!</p>
<p>Was f&uuml;r ein Bullshit wird hier eigentlich gerade gespielt? Was zum Henker geht da ab?!</p>
<p><img src="http://blog.janeidens.de/wp-content/uploads/2009/09/978-3-446-23418-5_29511114338-141.jpg" alt="978-3-446-23418-5 29511114338-141" hspace="10" width="120" height="196" align="left" /></p>
<p>Wer sich gerade &auml;hnliches fragt, dem lege ich das neue Buch von Ilija Trojanow und Juli Zeh ans Herz: <a title="Hanser Verlage" href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-23418-5" target="_blank">Angriff auf die Freiheit</a>. Kaufen. Lesen!</p>
<p><em>&#8220;Wir sind dabei, unsere pers&ouml;nliche Freiheit gegen ein fadenscheiniges Versprechen von &#8216;Sicherheit&#8217; einzutauschen. Ein autorit&auml;rer Staat kann jeden Protest im Keim ersticken, mit Hilfe von Gesetzen, die heute verabschiedet werden, um uns angeblich zu sch&uuml;tzen. Wehren Sie sich. Noch ist es nicht zu sp&auml;t.&#8221;</em></p>
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		<title>Thomas Brussig &#8211; Am k&#252;rzeren Ende der Sonnenallee</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 23:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanBob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Mittag angefangen und gerade zugeklappt (sind nur 160 Seiten): Als ich gerade ein wenig im Internet &#252;ber das Buch las, wurde mir schlagartig klar, dass es die Vorlage zum Film Sonnenallee ist. Ewig her, dass ich den Film gesehen habe, und so habe ich auch im Buch nicht den Film wieder herstellen k&#246;nnen. Von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Mittag angefangen und gerade zugeklappt (sind nur 160 Seiten):</p>
<p align="center"><a title="Am k&uuml;rzeren Ende der Sonnenallee" href="http://www.amazon.de/k%C3%BCrzeren-Ende-Sonnenallee-Thomas-Brussig/dp/3596148472" target="_blank"><img height="421" alt="sonnenallee" src="http://blog.janeidens.de/wp-content/uploads/2007/02/sonnenallee.jpg" width="264" /></a></p>
<p>Als ich gerade ein wenig im Internet &uuml;ber das Buch las, wurde mir schlagartig klar, dass es die Vorlage zum Film <a title="Sonnenallee bei imdb" href="http://german.imdb.com/title/tt0177242/" target="_blank">Sonnenallee</a> ist. Ewig her, dass ich den Film gesehen habe, und so habe ich auch im Buch nicht den Film wieder herstellen k&ouml;nnen.<br />
Von Brussig habe ich schon &#8220;<a title="Helden wie wir bei Amazon" href="http://www.amazon.de/Helden-wie-wir-Thomas-Brussig/dp/3596133319/sr=1-1/qid=1171409407/ref=sr_1_1/302-0586149-7095244?ie=UTF8&amp;s=books" target="_blank">Helden wie wir</a>&#8221; am Strand gelesen bzw draus vorgelesen bekommen. Es war zum Schie&szlig;en komisch. &Auml;hnlich, wenn auch feiner, ist der Humor &#8220;Am k&uuml;rzeren Ende der Sonnenallee&#8221;. Auf den wenigen Seiten wird es nicht langweilig, die Geschichte ist packend. Leider zeitlich ein wenig verwirrend, da man nicht wei&szlig;, in was f&uuml;r einem Zeitraum es sich abspielt, aber das tut keinen Abbruch.</p>
<p>Der junge Micha w&auml;chst mit Freunden und Familie in Ost-Berlin an der Grenze auf, eine eingeschworene Gemeinde an der Sonnenallee, die bei der Aufteilung von Berlin einfach durchgeschnitten wurde. Der Leser taucht ein in Sex Drugs and Rock&#8217;n'roll der DDR, erlebt Revolution&auml;re, Regimetreue und allerhand kuriose Geschichten rund um den Grenz&uuml;bergang und das Leben in der Zone. Daneben durchzieht das Buch die Liebesgeschichte zwischen Micha und Miriam, die von Westlern knutschen gelernt hat.</p>
<p>Sehr sch&ouml;n hat mir das Ende gefallen, in dem Brussig offen l&auml;sst, ob sich alles so zugetragen hat. Denn je mehr Abstand der Mensch zwischen sich und dem Erlebten legt, desto mehr verschwimmt alles und &uuml;ber das, was mal als scharf und einschneidend empfunden wurde, legt sich der weiche Schleier der Nostalgie.</p>
<blockquote>
<p>Gl&uuml;ckliche Menschen haben ein schlechtes Ged&auml;chtnis und reiche Erinnerungen.</p>
</blockquote>
<p>Herrliches Schluss-Zitat</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Alles, was wir geben mussten</title>
		<link>http://blog.janeidens.de/2006-12-28/alles-was-wir-geben-mussten/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Dec 2006 19:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanBob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor Weihnachten gelesen: Auf den ersten Blick und laut Klappentext ein Roman &#252;ber ein Internat irgendwo in England. Doch die Kinder hier sind etwas Besonderes. Kazuo Ishiguro (Was vom Tage &#252;brig blieb) erz&#228;hlt aus der Sicht der fast 30-j&#228;hrigen Kathy, die zur&#252;ckblickt auf ihre Jugend, ihre Tage im Internat Hailsham und das, was danach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Kurz vor Weihnachten gelesen:</p>
<p align="center"><img width="225" height="225" alt="kazuoishiguro" src="http://blog.janeidens.de/wp-content/uploads/2006/12/kazuoishiguro.jpg" /></p>
<p>Auf den ersten Blick und laut Klappentext ein Roman &uuml;ber ein Internat irgendwo in England. Doch die Kinder hier sind etwas Besonderes. <a target="_blank" title="Kazuo Ishiguro" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kazuo_Ishiguro">Kazuo Ishiguro</a> (Was vom Tage &uuml;brig blieb) erz&auml;hlt aus der Sicht der fast 30-j&auml;hrigen Kathy, die zur&uuml;ckblickt auf ihre Jugend, ihre Tage im Internat Hailsham und das, was danach kam.</p>
<p>Ishiguro l&auml;sst den Leser lange im Unklaren, ebenso wie die Protagonisten in ihren jungen Jahren, die nichts &uuml;ber ihre Bestimmung wissen. Nach und nach setzt sich ein Bild zusammen, bedr&uuml;ckend, eine Zukunftsvision trotz Gegenwartshandlung. Man m&ouml;chte aufschreien und eingreifen, den Kindern zur Rebellion verhelfen. Als aufgekl&auml;rter Mensch fragt man sich, warum die Protagonisten nichts unternehmen, man muss mit ansehen, wie sie sich ihrem Schicksal f&uuml;gen. Doch Ishiguro versteht es, dem Leser die Hilflosigkeit und Verwirrtheit zu erkl&auml;ren, die durch fehlende Aufkl&auml;rung und das autorit&auml;re Hailsham entsteht.</p>
<p>Ishiguro hat einen literarischen Schreibstil, wie ich ihn noch nicht gelesen habe. Es macht Freude zu erleben, wie er den Leser tiefer in die Geschichte zieht und er fast in einem Nebensatz die Bombe platzen l&auml;sst, die Ahnung best&auml;tigt, die man schon nach den ersten paar Seiten in sich tr&auml;gt. Er schafft eine Atmosph&auml;re, die genau in das Bild der Erz&auml;hlung passt. Ich habe mich darin verloren und die Zeilen genossen, w&auml;hrend ich sie verschlang.</p>
<p>Eines der besten B&uuml;cher, die ich dieses Jahr gelesen habe.</p>
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		<title>R&#252;ckblick</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Dec 2006 21:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanBob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahr Rad]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Tage wird man zugem&#252;llt mit Jahres-R&#252;ckblicken aller Art. Hier ist meiner: http://blog.janeidens.de/das-war-2006]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Dieser Tage wird man zugem&uuml;llt mit Jahres-R&uuml;ckblicken aller Art. Hier ist meiner:</p>
<p><a title="2006" href="http://blog.janeidens.de/das-war-2006/">http://blog.janeidens.de/das-war-2006</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Da isser!</title>
		<link>http://blog.janeidens.de/2006-05-29/da-isser/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 May 2006 19:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanBob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habs angek&#252;ndigt&#8230; Und ich war heut nicht beim Kiosk. Nachtrag: Ich hab ihn&#8230; Aber sonderlich spannend ist das Interview nicht gewesen. Gr&#246;&#223;tenteils ist es das Propaganda-Gew&#228;sch, was man schon kennt, Aust &#038; Co agieren zu passiv, schlie&#223;lich ist er immer noch ein Pr&#228;si. Und was mir wieder besonders aufgefallen ist und was ich grunds&#228;tzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ich habs <a href="http://blog.janeidens.de/?p=38">angek&uuml;ndigt</a>&#8230; Und ich war heut nicht beim Kiosk.</p>
<p><img title="Spiegel" alt="Spiegel" src="http://blog.janeidens.de/wp-content/uploads/2006/11/spiegel.jpg" /></p>
<p><strong>Nachtrag</strong>: Ich hab ihn&#8230; Aber sonderlich spannend ist das Interview nicht gewesen.<br />
Gr&ouml;&szlig;tenteils ist es das Propaganda-Gew&auml;sch, was man schon kennt, Aust &#038; Co agieren zu passiv, schlie&szlig;lich ist er immer noch ein Pr&auml;si. Und was mir wieder besonders aufgefallen ist und was ich grunds&auml;tzlich nicht am Spiegel mag, sind die total aus dem Kontext gerissenen sinnentleerten Bildunterschriften. Unter einem Foto von ihm steht <>&#8230; Bu&auml;h!</p>
<p>Danach habe ich mir erstmal die beigelegte Werbebrosch&uuml;re von Canon zu Gem&uuml;te gef&uuml;hrt und festgestellt, dass meine geliebte Powershot G-Reihe aus dem Sortiment geflogen ist&#8230; Der Nachfolger ist fast Baugleich mit der G6 und nennt sich S3&#8230; Suuuper!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aust interviewt Ahmadinedschad</title>
		<link>http://blog.janeidens.de/2006-05-26/aust-interviewt-ahmadinedschad/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 May 2006 21:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanBob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Und dann war da noch die Tatsache, dass der Pr&#228;sident der Cologne Conference, Stefan Aust, nicht bei der Cologne Conference war. Der Grund daf&#252;r d&#252;rfte die Sensation der kommenden &#8220;Spiegel&#8221;-Ausgabe werden. Aust weilt n&#228;mlich derzeit in Teheran und f&#252;hrt ein Interview. Hat Herr Ahmadinedschad eigentlich jemals einem westlichen Medium ein Interview gegeben? Ich findet mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>Und dann war da noch die Tatsache, dass der Pr&auml;sident der Cologne Conference, Stefan Aust, nicht bei der Cologne Conference war. Der Grund daf&uuml;r d&uuml;rfte die Sensation der kommenden &#8220;Spiegel&#8221;-Ausgabe werden. Aust weilt n&auml;mlich derzeit in Teheran und f&uuml;hrt ein Interview. Hat Herr Ahmadinedschad eigentlich jemals einem westlichen Medium ein Interview gegeben?</p></blockquote>
<p>Ich findet mich Montagmorgen beim Zeitungsstand!</p>
<p>Quelle: <a target="_blank" href="http://www.popkulturjunkie.de/wp/?p=2247">popkulturjunkie.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Adler und Engel</title>
		<link>http://blog.janeidens.de/2006-05-25/adler-und-engel/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 May 2006 18:46:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JanBob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[So eben zugeklappt: &#8220;Adler und Engel&#8221; von Juli Zeh. Nachdem ich ihr 2. Buch zuerst gelesen hatte (&#8220;Spieltrieb&#8221;) habe ich mich nun an ihr Erstlingswerk gemacht. Ich kann beide B&#252;cher nur empfehlen, sehr gut! Ich mag den Leipziger Schreibstil, die Sprache und wie sie mit ihr spielt. Eine sehr gute Rezension k&#246;nnt ihr hier lesen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	So eben zugeklappt: &#8220;<a title="Adler und Engel" target="_blank" href="http://www.schoeffling.de/content/buecher/123.html">Adler und Engel</a>&#8221; von Juli Zeh.</p>
<p>Nachdem ich ihr 2. Buch zuerst gelesen hatte (&#8220;Spieltrieb&#8221;) habe ich mich nun an ihr Erstlingswerk gemacht. Ich kann beide B&uuml;cher nur empfehlen, sehr gut! Ich mag den Leipziger Schreibstil, die Sprache und wie sie mit ihr spielt.</p>
<p>Eine sehr gute Rezension k&ouml;nnt ihr hier lesen:<br />
<a target="_blank" title="Rezension" href="http://www.lyrikwelt.de/rezensionen/adlerundengel-r.htm"> http://www.lyrikwelt.de/rezensionen/adlerundengel-r.htm</a> (Die Erste von den Dreien)</p>
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