We’re in the heart of the record. It’s genuinely exciting. It’s very different from what we did last time. It’s really nice to be doing this. It’s so good to be making music with the band that you feel is still as good as it’s ever been.
Ideally it would be great if it came out sometime this year. It has got to. I hope so. We’re at the finishing line.
Ich bin gespannt und freu mich sehr!
Geschrieben am Mittwoch, 1. September 2010 und einsortiert unter Leben, Musik
Das Handy schellt. Ich fahre einhändig an den Bordstein, krame mit der anderen das Gerät aus der Hosentasche. Ein kurzer Blick aufs Display und ich weiß sofort, was mich erwartet. Ich sage gar nicht erst hallo. Es lärmt, es krächzt, viel zu laut, aber ich höre ihn deutlich singen.
“Denn dies ist unsere Zeit, wir sind in dieser Nacht geborn, wie Idioten aus dem Film hab ich mein Herz an Dich verlorn. Und ist dies das neue Jahr? Du legst den Kopf in meine Arme, und er ruht sanft in meinen Händen. Und ich kann spürn, wie sichs bewegt. Und wir sind jetzt mitten drin, es wird schwierig jetzt und hart. Wenn wir hier zu lange stehn, gehn wir nie wieder zurück. Doch wohin mit all dem Unsinn? Vielleicht wärs gut wenns jetzt hier endet. Doch wir haben keine Wahl, wir rutschen tiefer und tiefer und tiefer und tiefer und tiefer und tiefer und tiefer und tiefer ins Glück.”
Meine Gedanken kreisen. Zu der jungen Familie, 200 km weit weg, die gerade auf einem Weingut zu diesen Klängen lauscht und nichts besseres zu tun hat, als mich anzurufen und daran teilhaben zu lassen. Danke, denke ich. Danke.
Aber meine Gedanken fliegen auch zu diesem Festival. Die ersten warmen Tage in diesem Jahr, Pfingsten, auf dieser Wiese. Gisbert da hinten auf der Bühne und Du so dicht vor mir. Diesen Text habe ich mitgesungen, Dir ins Ohr geflüstert. Du hast Dich umgedreht und mich geküsst.
Schlussakkord, Jubel, Pfiffe. Dann bricht die Verbindung ab, ich bin wieder am Straßenrand. Wie paralysiert stehe ich da und verpasse das Grün der Ampel. Ich steige vom Rad und schiebe ein bisschen, hänge Dir nach mit meinen Gedanken, wie so oft in diesen Tagen und Wochen. Sofort ist es wieder da, dieses Loch, dieses Gedankenkarrussell. Ich gehe noch ein paar Schritte, dann fahr ich weiter.
Als ich gerade zu Hause bin, schellt das Handy wieder. Und wieder ist es Gisbert, der singt. “Und jetzt schau nicht so geqäult, das sieht scheiße aus.” So kann mans auch sehen. Danke, Dani. Danke, Tobi!
Tief in unseren Augenringen steht doch
alles, was wir wissen müssen, mein Herz.
Wenn wir uns nicht mehr tragen können,
warum lassen wir es dann nicht bleiben?
Du musst mir nichts mehr erklären und dir vor allem
nicht mehr einreden, dass du mich
in deinem Leben wirklich noch brauchst.
Nimm deine Schuhe mit, wenn du gehst
und deine Zweifel auch.
Erinnerst du den Tag, an dem wir
betrunken in deinem Garten lagen?
Und die Kinder deiner Schwester um uns herum,
sie tanzten den Tanz der Piraten.
Das war das letzte Mal,
dass ich dich so voller Liebe lachen sah.
Es gab viele Tränen hinterher.
Trag dieses Lachen bei dir, wenn du gehst.
Ich mag es sehr.
Der Regen kommt und der Regen geht.
Man geht ein Stück zu zweit und
den Rest alleine und was dann bleibt
ist die Erinnerung, an eine Zeit,
die so viel schöner war als jetzt.
Hey, bitte nimm sie uns nicht krumm.
Nimm die Erinnerung mit dir, wenn du gehst,
sonst bleibt sie stumm.
Nimm die Erinnerung mit dir, wenn du gehst,
und dreh dich nicht um.
Und was dann bleibt, ist die Erinnerung an eine Zeit, die so viel schöner war als jetzt. Ich könnt es mir Tausend Mal anhören…
Was Musik angeht, so liebe ich das Netz. Ich liebe die sozialen Netzwerke, bin Freund und Fan aller möglichen Bands, werde mit Infos zu neuen Alben und Tourdaten versorgt, lerne immer wieder neue Bands kennen.
Und was Musik angeht, so liebe ich Köln. Ich liebe die kleinen Clubs, die großen Hallen und einfach alle Orte, für jede Band, für jede Größe. Alle spielen sie hier. Wer auf Tour durch Europa oder Deutschland geht, kommt an Köln nicht vorbei.
Ich war im April bei Kaki King, Mumford and Son’s, Gisbert zu Knyphausen und Dota und die Stadtpiraten, und eigentlich dachte ich, das wars mit Konzerten im Frühjahr.
Aber gerade eben sagt mir Facebook, dass Wintersleep aus dem kanadischen Halifax 3 Konzerte in Deutschland geben. Und eines davon am kommenden Samstag in in der Werkstatt in Köln. Yeah! Gleich morgen früh kauf ich mir das Ticket.
Wintersleep machen im weitesten Sinne Indie, aber so richtig kann ich das nicht einordnen. Sie rangieren schon seit nem knappen halben Jahr in meiner Rangliste ganz weit oben. Im Dezember hab ich schon mal Laser Beams hier verlinkt, und in meiner Jahresplaylist tauchen sie auch auf. Pünktlich zur Tour bringen die Jungs auch noch n neues Album raus (oder umgekehrt), was man sich grad auf ihrer Seite komplett anhören kann!
Der liebe Nils hat da drüben über den großen Teich neben dem Fliegen offensichtlich auch noch Zeit für andere Sachen und hat mir ein Stöckchen (Was ist das?) zugeworfen.
Die Regeln lauten wie folgt:
1. Musikplayer der Wahl einschalten, komplette Mediathek reinwerfen und auf Shuffle stellen.
2. Jeder Song ergibt eine Antwort auf die Fragen.
3. NICHT SCHUMMELN! Ergibt zwar nicht immer Sinn, wäre aber sonst auch langweilig.
Ich muss dazu sagen, dass ich 10.386 mp3 besitze. Könnte also interessant werden mit Songs, die ich noch nie gehört habe…
The xx haben 6 Konzerte abgesagt, nachdem der Vater von Gitarristin und Sängerin Romy gestorben ist. Unter anderem das in Köln am kommenden Samstag, für das ich eine Karte habe. Ersatztermine gibt es bisher noch nicht. Schade. Ich hätt die gerne gesehen.
UPDATE: Der Nachholtermin ist am Donnerstag, 26. August, im E-Werk. Bereits gekaufte Karten erhalten ihre Gültigkeit.
Geschrieben am Dienstag, 23. Februar 2010 und einsortiert unter Köln, Leben, Musik, Myspace