Throw Me The Statue

Ich mag rennen, durch Laubhaufen springen, mich im Kreis drehen und laut singen! Was für ein toller Song!

Airplane of our trees
Spaces and what it seems
But let’s go way down low
Take me back to everyone I know

Little bird of these clouds
Can you make it rain somehow?
In time, well we find
All our changes wash away themselves

We’ll trade off saying how it goes
Maybe stretch the lowest

We’re coming back at least to me
Isn’t what it used to see
But let’s go
Oh, let’s get stoned
Let’s go back to everyone we know

Lights out it more ’till you think what you are
Best in the colors and faded out stars
Now we touch base and we say how we are
Why, everyone does

But we’ll still play tag when we’re old
Which I usually blow

Living Room Songs

Ólafur Arnalds produziert gerade ein neues Album. (Oder eine EP. Wie man will.) Und zwar in seinem Wohnzimmer. Jeden Tag einen Song. 7 Tage am Stück. Das Projekt nennt er Living Room Songs. Jeden Tag wird ein Song aufgenommen, gemischt, gefilmt und dann als Video auf die Seite geladen. Gleichzeitig kann man den Song kostenlos als mp3 herunterladen.

Angefangen hat er am Montag, heute kommt also “Day 3″ raus.

Bei “Day 2: Near Light” spielen auch seine Schwester und Mutter mit:

Die Idee ist nicht neu, denn schon das letzte Album die letzte EP 2008 hat Arnalds so aufgenommen, nicht in seinem Wohnzimmer, aber auch innerhalb von 7 Tagen. Auch jeden Tag einen Song, der sofort in den sozialen Netzwerken verbreitet wurde. Heraus kam damals “Found Songs” mit so tollen Stücken wie Raein.

Konzert-Herbst


In den kommenden zwei Monaten werde ich mal wieder ein paar Konzerte besuchen.

Auf Fink, dessen neues Album mir sehr gefällt, freue ich mich schon sehr. Den wollte ich schon immer mal live sehen. Und dann auch noch in der Kulturkirche. Yeah!
Dann werde ich zu Isbells gehen, die ich auf dem Haldern leider verpasst habe (wie ich hörte, war aber auch kein Platz mehr in der Kirche und viele kamen nicht rein).
Ende Oktober kommt Helgi Jonsson endlich mal wieder nach Köln. Ihn habe ich vor 2 Jahren schon einmal gesehen und auch hier schon was über den österreichisch sprechenden Isländer geschrieben.
Nur 2 Tage später dann mein Highlight in diesem Konzert-Herbst: Bon Iver. Einfach tolle Musik!
Retro Stefson aus Island habe ich auf dem Haldern gesehen (statt Isbells), die haben gerockt. Und mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir sie einfach noch mal anschauen werde.
Den vorläufigen Abschluss macht dann Scott Matthew, ganz still und leise.

Ach, und am 10.11. spielen noch Dota (die Kleinprinzessin) und die Stadtpiraten in der Kantine. Dafür werd ich mir sicher auch noch ein Ticket holen.

Wie schrieb Sabrina bei Facebook doch so treffend als Kommentar? “Music was my first love.” Dem ist nichts hinzuzufügen.

Das war Haldern 2011

Tja, wo soll ich anfangen? Das waren 3 wundervolle, atemberaubende Tage mit unglaublicher Musik und tollen Entdeckungen. Und das, obwohl ich eine Menge auszusetzen habe, angefangen von peinlichen Rechtschreibfehlern im Programmheft (z.B. “Warprint” statt “Warpaint”) und falschen Zeitangaben über ein sehr maues kulinarisches Angebot bis hin zum viel zu kleinen und deswegen immer überfüllten Spiegelzelt als Nebenbühne. Und weil wir sehr schlechtes Wetter hatten, aber dafür kann der Veranstalter ja nix. Wir sind ziemlich abgesoffen und haben die Zelte nass wieder eingepackt. Seis drum. Die Musik, ich erlebt habe, hat das alles wieder wett gemacht.

Den Auftakt haben Retro Stefson gemacht. Die verdammt jungen Isländer, von denen man glaubt, sie kämen aus Südamerika, haben das Spiegelzelt gleich am Donnerstag auf Temperatur gebracht.

Dafür habe ich leider Isbells (Bitte klicken und anhören! Toller Song!) in der Kirche verpasst. Denn etwa 20 Minuten weg vom Festivalgelände, in Haldern selbst, gab es zum 1. Mal auch einen Konzerttag in einer Kirche. Dort habe ich dann Moddi wiedergesehen, für mich ein (wenn nicht das) Highlight auf dem Festival.
Brandt Brauer Frick haben den Tag dann rund gemacht, auch wenn mir das teilweise zu anstrengend war, was die Jungs da fabriziert haben.

Am Freitag gings weiter mit Bodi Bill, Golden Kantine, Jonny Flynn, Selah Sue (hübsch!), Gisbert zu Knyphausen (der übermüdet das langweiligste Konzert abgeliefert hat, was ich von ihm je erlebt habe), Miss Li (die haben Spaß gemacht, trotz zweimaligem Stromausfalls) und The Wombats.

Samstag dann hat mich Dan Mangan im Spiegelzelt geflasht als 2. Highlight neben Moddi. Ganz groß seine Mitsingnummer Robots:

Da hinten stehe ich irgendwo, im Spiegelzelt.
Auch toll am Samstag: LaBrassBanda, Wir sind Helden, Hauschka, Warpaint, Fleet Foxes und Explosions in the sky.

Ich denke, dass ich nächstes Jahr wieder hinfahren werde (wenn ich dann nicht gerade in den USA beim Burning Man bin).

Hier gibts (wie immer) noch einige Fotos.

Bon Iver – Michicant

Passend zum Herbst da draußen.

I was unafraid, I was a boy, I was a tender age
melic in the naked, knew a lake and drew the lofts for page
hurdle all the waitings up, know it wasn’t wedded love
4 long minutes end and it was over it’d all be back
and the frost took up the eyes

pressed against the pane could see the veins and there was poison out
resting in a raze the inner claims I hadn’t breadth to shake
searching for an inner clout, may not take another bout
honey in the hale could fill the pales of loving less with vain
hon, it wasn’t yet the spring

aiming and it sunk and we were drunk and we had fleshed it out
nose up in the globes, you never know if you are passing out
no it wasn’t maiden-up, the falling or the faded luck
hung up in the ivory, both were climbing for a finer cause
love can hardly leave the room
with your heart

Bon Iver spielen am 30.10. im E-Werk. Ich hab meine Karte schon!

Rock am See (Festival-Sommer III)

Rock am See

Der krönende Abschluss des Festival-Sommers wird am 28. August in Konstanz am Bodensee gefeiert. Rock am See.

Eigentlich hätte ich diesem Ein-Tages-Festival keine Beachtung geschenkt, wäre da nicht jemand, der eh hingeht und mich mit der Nase draufgestoßen hätte. Wir werden eine Woche am Bodensee zelten, Geburtstag feiern und zum Abschluss das Festival rocken. Kann es Schöneres geben?

“Royal Public” und “Bonaparte” interessieren mich eher weniger. Seit 3 Tagen sind aber nun auch die “Editors” bestätigt. Und als Kracher und Headliner: SEEED.

Eigentlich hieß es von Peter Fox und dem Rest von Seeed 2007 ja, dass es das war, dass es keine gemeinsamen Auftritte mehr geben wird. Jetzt, 4 Jahre später, sitzt Seeed wieder im Studio und arbeiten an einem neuen Album, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Herrlich!

Traumzeit, Haldern Pop, Rock am See. Der Festival-Sommer kann kommen, ich freue mich drauf! Vielleicht kommt ja noch das eine oder andere Festival dazu. Platz und Lust ist auf jeden Fall da. Vorschläge anyone?

Haldern Pop (Festival-Sommer II)

Das Haldern Pop Festival. Da wollte ich schon immer mal hin. Aber irgendwas kam immer dazwischen. Meistens, dass die Karten schon lange ausverkauft waren. Auch für 2011 hieß es schon im Januar: Ausverkauft! Aber dank Ebay (Wucher!) nenne ich seit einer Woche die Karte Nr. 634 (von 7.000) mein eigen.

“Feine kleine Dorfmusik”. Der Titel der WDR Rockpalast Doku über das Haldern 2010 trifft es wohl am besten: klein, familiär, nur eine Bühne draußen und eine im Zelt, mitten in der Zuckerrübentundra des Niederrhein, im beschaulichen Rees. Trotzdem ist das Haldern Pop vom britischen “The Guardian” als eins der fünf relevantesten europäischen Festivals ausgezeichnet worden. Denn die Macher beweisen ein unglaubliches Gespür für Bands und Trends, hatten doch Bands wie Franz Ferdinand, Maximo Park oder Mumford & Sons hier ihre ersten größeren Gigs gespielt. Und so werden auch vom 11. bis 13. August wieder nur “Unbekannte” spielen.

Besonders freue ich mich auf Moddi, der mir im Februar das bisher schönste Konzert 2011 beschert hat.

Und ich werde Gisbert zu Knyphausen mal wieder sehen. Yeah! Außerdem spielen Warpaint, Okkervil River, Agnes Obel, The Low Anthem & Wir sind Helden u.v.a.

Hach, was freu ich mich!

Traumzeit (Festival-Sommer I)

Da sich meine Urlaubspläne in Luft aufgelöst haben, werde ich diesen Sommer statt am Atlantik auf diversen Festivals zelten.

Den Anfang in dieser Festivalsaison macht das Traumzeit-Festival im Landschaftspark Nord in Duisburg vom 01. bis 03.07.

Traumzeit ist eine Entdeckungsreise in eine Welt aus Klängen, Songs und Experimenten. Und all das vor der bizarren Kulisse aus Stahlkonstruktionen, Kesseln, Rohrleitungen und Schornsteinen, die bei Dunkelheit durch die spektakulären Lichtinszenierungen des englischen Künstlers Jonathan Park geradezu futuristisch erscheint. Musik für Augen und Ohren.

Das wird bestimmt einmalig, mit dieser Kulisse, an dem Ort und mit dem Line-up.
Besonders freue ich mich auf:

Bubble Beatz aus der Schweiz

Den Isländer Ólafur Arnalds

Die österreichische Acapella-Kombo Bauchklang

Hundreds

Nils Koppruch, Mogwai und Caribou.