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Myspace

Streicheleinheiten für das neue Jahrzehnt

Geschrieben am 7. Dezember 2009

So kann man schon mal ein Jahrzehnt ausklingen lassen:

Am 31.12. spielen Die Fantastischen Vier im Rheinenergiestadion mit dem Orchester, was auch beim „Heimspiel“ im Juli in Stuttgart dabei war. Mit dabei ist auch wieder Clueso. Rheinfeiern!

Und dann am nächsten Tag gediegen nach Berlin fliegen für die Neujahrsrevue von Olli Schulz in der Volksbühne. Mit Gisbert zu Knyphausen, Niels Frevert, Max Herre, Der Hund Marie, Heike Makatsch, Elke Brauweiler und Stephanie von Beauvais. Hach, genial.

„Mit Streichern und Streicheleinheiten für die Seele in ein neues Jahrzehnt.“

Ich freu mich tierisch.

Ein Österreichisch sprechender Isländer

Geschrieben am 29. November 2009

helgi jonsson

Helgi Hrafn Jónsson. Der Vorname Helgi allein lässt auf etwas Niedliches schließen, und tatsächlich kam der gerade 30 gewordene Jónsson für meinen Geschmack ein bisschen zu brav daher, wie ein 20-Jähriger auf seiner ersten Tournee nach dem Abi. Nach den ersten Songs fing der Isländer etwas schüchtern an, seine Ansagen auf Deutsch Österreichisch zu machen, hat er doch einige Jahre dort gelebt. Für meine Ohren hat der österreichische Akzent ja etwas Belustigendes, er klingt geradezu niedlich. Und so standen die ehrlichen, persönlichen Ansagen vom Nervenzusammenbruch während der Tour, von gelöschten Traumsymphonien und dem Eingeständnis, nicht multitaskingfähig zu sein im krassen Gegensatz zu dem Akzent und dem jungenhaftem Aussehen.
Die Band (Zitat Jónsson: „Es ist so geil, eine Band zu haben.“) bestand nur aus einem steifen Bassisten, der das gesamte Konzert keine Mimik zeigte und sich nicht sichtbar bewegte, und einem ab und zu Klavier spielenden Drummer. Helgi Jónsson selber sang, spielte Gitarre und Klavier, obwohl er klassisch ausgebildeter Posaunist ist.
In den Pausen wurde also gegrinst, während der Songs aber gestaunt. Mit seiner glasklaren, androgynen Stimme („Wenn ich eins nicht habe, dann eine tiefe Stimme.“), dem sanft aufgebauten Arrangement der Songs und dem Zusammenspiel der Instrumente erzeugt Jónsson eine atemberaubende Stimmung, schwermütig, langsam und vielschichtig. Kopfkino, aber richtig. Augen schließen und sich fort auf Islands grüne Wiesen, schwarze Berge und raue See träumen. Dabei singt Jónsson nur wenige Songs auf Isländisch. Zumeist bedient er sich der englischen Sprache, was den Träumen aber keinen Abbruch tut.
Nur selten ließ sich das Publikum zum Mitwippen bewegen, so zum Beispiel bei der ersten Singleauskopplung „Digging up a tree“ (Download) seines neuen Albums „For the Rest of my Childhood“. Die neue Singleauskopplung „Lay it down“ (Download) dagegen wurde angekündigt als „am ehesten zu Weihnachten passender Song“. Wieder sehr ruhig, melancholisch und mit sanfter Hand geführt. Hat aber trotzdem nix mit Weihnachten zu tun.
Das gesamte Album ist voller großartiger Songs, durchzogen von einer tollen Harmonie. Es wird mit jedem Hören besser, immer wieder entdecke ich Kleinigkeiten, die ich vorher nicht gehört habe. Ich kann es nur empfehlen!

Zu sehen ist Jónsson erst mal nur noch morgen in Berlin. Lesen kann man von ihm auch ein bisschen in seinem Blog und bei Twitter. Aber ich hoffe, dass ich in Zukunft noch viel mehr von ihm hören werde.

Verpasst

Geschrieben am 24. November 2009

Am Samstagmorgen (21.) hab ich eine tolle Band entdeckt: Shantel & the Bucovina Club Orkestar. Traditionelle Musik vom Balkan gemischt mit elektronischen Sounds, super tanzbar, geht einfach ab, man kann nicht ruhig sitzen bleiben. Und was sagt deren Myspace-Seite? Ein Konzert in Köln, yeah. Am 20.11. Mist. Um einen Tag verpasst.

Und seit Sonntagabend hab ich noch was Neues (neben Tausend anderen Sachen – Danke noch mal an dieser Stelle!): Alberta Cross, eine Rockband aus New York, die etwa in Richtung Kings of Leon gehen, dabei aber die Gabe besitzen, einem innerhalb eines Songs das Herz rauszureißen und wieder einzusetzen. Sie haben gerade ihr Debut-Album rausgebracht, „Broken Side of Time“. Genial. Und wie immer heute ein kurzer Blick auf deren Myspace-Seite. Und was seh ich?! Ein Konzert in Köln. Gestern. Mist. Verpasst.

Ich könnte mir in den Arsch treten. Warum verpasse ich in letzter Zeit immer wieder solche Gelegenheiten? Werde ich morgen wieder eine Band entdecken, die heute hier spielt? Ich wills gar nicht wissen…

For new beginnings

Geschrieben am 14. November 2009

Eigentlich hätte ich schon vor über einem Jahr über die Jungs aus Schweden schreiben sollen, als sie mir über den Weg liefen. Hab ich aber nicht. Nun gibt es aber einen Anlass. Nämlich das neue Album und das Konzert am Mittwoch hier im Gebäude 9 in Köln. Die Rede ist von Friska Viljor.

„For new beginnings“ heißt die neue Scheibe und knüpft solide an den Stil ihrer beiden Vorgänger an. Ein bisschen mehr Folk, ein bisschen mehr Ukulele, Akkordeon und Mandoline. Und ruhiger, aber nach mehrmaligen hören für meinen Geschmack auch schöner, homogener, ausgewogener. Es fehlen halt die ganz großen Renner wie „Shotgun Sister“, „Puppet Cabaret“ oder „Arpeggio“. Trotzdem schafft es die Singleauskopplung „Wohlwill“ mit Schwung, den Tenor des Albums unter einen Hut zu bringen. Das Konzert konnte ja nur gut werden. Und das wurde es auch.

Als Vorbands gab es William the Contractor, der mich sehr positiv überrascht hat. Da würd ich mich freuen, mehr von dem zu hören. Danach (kurze Umbauphase: 2 Mikros tauschen) spielte Lena Malmborg mit Band, die waren aber eher lau und breiig.

Und dann kamen endlich Daniel Johansson und Joakim Sveningsson, zunächst alleine, auf die Bühne mit Ukulele und Mini-Plastik-Akkordeon und stimmten die ersten Takte von „Daj Daj Die“ an. Die Halle schunkelte sich warm, dann betrat die restliche Band die Bühne und alle gröhlten zusammen wie nach einer durchzechten Nacht Daj Daj Die – Publikum inklusive. Es folgte eine bunte Mischung quer durch alle drei Alben, fast immer tanzbar, kaum ruhige Phasen zur Erholung. Die Band gab alles, es wurde gekreischt, geschrien und schräg gesungen. Ich liebe die Jungs dafür. Zur zweiten Zugabe gab es Luftballons und Konfetti und ein atemberaubendes „Friskashuffle“ – „Everything is allright, everything is okay…“ Am Ende verabschiedete man sich pompös und durchgeschwitzt. Einziger Wermutstropfen: Sie haben „Puppet Cabaret“ nicht gespielt. Trotzdem ein sehr gelungenes Konzert.

For new beginnings. Was für ein passender Titel. Also für mich persönlich.

Ein herzloses Gedankenspiel

Geschrieben am 5. November 2009

Gisbert zu Knyphausen,„Hurra! Hurra! So nicht.“

Noch viel Spaß mit Deiner Zukunft. Ich
will sehen, wie du an ihr zerbrichst.
Ein herzloses Gedankenspiel.
Ich weiß, ich weiß, so nicht.

Ich hab gehört, was du gesagt hast. Ich
such nur noch nach dem Weg zurück.
Er muss hier irgendwo zu finden sein.
Mein Los, mein Ziel, mein Glück.
Mein Glück. Mein Glück. Mein Glück.

Bereust du deine Sehnsucht? Du
stehst blind in einer offenen Tür.
Ich hab mein Herz ausgekugelt für dich.
Wofür, wofür, wofür?

Die Pistolen sind im Anschlag, denn
eine bessere Waffe finde ich nicht.
Lass den Krieg in meinem Kopf beginnen.
Hurra! Hurra! So nicht.
So nicht. So nicht. So nicht, Baby.

Bitte bleib hier, bitte bleib hier,
bitte bleib hier. Sonst bist du weg.

Bitte bleib hier, bitte bleib hier,
bitte bleib hier. Sonst bist du weg.

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