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Plattenkritik

Elbow – Fly Boy Blue / Lunette

Geschrieben am 19. August 2014

Ich hab Elbow aus Manchester schon auf dem Hurricane bei strahlendem Sonnenschein gesehen, so wirklich begeistert haben sie mich nicht. Am Samstag spielen sie im Rahmen der c/o pop im E-Werk. Und weil ein Freund noch eine Karte über hat, höre ich mir gerade mal wieder die Alben an. Könnte ja doch interessant werden. Aber die Stimme erinnert mich immer wieder zu sehr an den Sänger von Selig, die Songs sind eher matschig, ich komm damit nicht so klar.
Aber dieser Song, dieser eine Song ist der ganz große Wurf und hebt sich ganz deutlich von allen anderen ab. Läuft bei mir in Heavy Rotation: Fly Boy Blue / Lunette. Großartig. Aber 38 Euro für ne Karte? Nee.

The Notwist – Close To The Glass

Geschrieben am 24. Februar 2014

The-Notwist-Close-To-The-Glass-608x608Endlich. Aber auch ein bisschen unerwartet. Aber auf einmal war sie da, die Ankündigung. Irgendwann im November 2013. Und die Singleauskopplung „Close To The Glass“. Sperrig. So richtig wusste ich nicht was damit anzufangen. Aber trotzdem freute ich mich wie Bolle – begleiten mich The Notwist doch schon seit 12 Jahren, seit dem legendären „Neon Golden“, und ähnlich wie Radiohead sind sie nie in meiner Versenkung verschwunden wie so viele andere Bands, sondern ich höre sie regelmäßig.
Ende Januar kam als weitere Single „Kong“ dazu und zeigte, dass das neue Album eine sehr große Bandbreite haben würde. Und so kam es dann auch.
Seit letzten Freitag ist es zu haben. Und seitdem höre ich es. Rauf und runter. Und was soll ich sagen? Ein bisschen bin ich enttäuscht, weil das Album exakt meine Erwartungen trifft. Es sind großartige Songs, jeder für sich genommen, die insgesamt ein „Mixtape“ (ZEIT online) aus den verschiedenen Epochen der Band ergeben. Genau das finde ich schade, weil ich keinen wirklichen Zugang zum Gesamtkonzept finde. Und zugleich ist es großartig, denn jeder Song ist ein Juwel, den man sehr genau in seine Zeit einordnen kann. Es erscheint wie eine Review durch 25 Jahren Bandgeschichte.
Was mich ein bisschen frustriert an der Sterilität der Platte, ist der Vergleich mit den Live-Versionen. The Notwist haben im Januar ein Konzert in Paris gegeben, welches auf ARTE übertragen wurde und nach wie vor online abrufbar ist. An dem Abend haben sie schon sehr viele Stücke von „Close To The Glass“ gespielt, die ich mir immer und immer wieder angehört habe. Und was soll ich sagen? Live sind The Notwist halt noch eine Spur besser. Na klar, live hat man ganz andere Möglichkeiten, die Stücke zu arrangieren, ineinander zu verweben. Aber es fehlt auch diese Klarheit des Studios, alles ist ein bisschen verwaschener. Eben das macht die Songs noch lebendiger. Was ich mir also wünsche als Nächstes: ein Live-Album! Aber am 20.03. spielen sie ja in Köln!
„Close To The Glass“ aber ist trotz alles aufgeführten Kritik ein Meilenstein, „ein Ereignis“ (Musikexpress). Es wird schwierig werden für andere Platten, dieses Jahr noch was Besseres für meine Ohren abzuliefern.

Keston Cobblers Club – One, For Words

Geschrieben am 15. Januar 2014

Die Geigen legen ein bisschen gelangweilt und langsam los. Als die Trompeten einsetzten, bei den ersten Takten, dachte ich zunächst an Heidi. Aber sofort war da diese schöne Melodie, das Abgleiten in Moll. Alles greift ineinander und nach nur einer Minute übernimmt die Gitarre. Ich wünsche mir die Trompeten und die Tuba zurück, stattdessen kommt ein zweistimmiger Gesang, die Geschwister Matthew und Julia Lowe, ein bisschen dissonant. Die Gitarre wird schneller, die 2. Strophe, ebenso kurz, das Banjo setzt leise ein, alles steigert sich und nach nur 3 Minuten ist „Maybe We’ll Heard“ auch schon zu Ende. Selten habe ich so einen schönen Einstieg in ein Album erlebt.

Die Platte „One, For Words“ vom Keston Cobblers Club ist voll davon, von Sahnestückchen, die leider alle viel zu schnell ein Ende finden. Die 5 Musiker bewegen sich mit ihrem Folk irgendwo zwischen Mumford & Sons, Beirut und Yann Tiersen. Das merkt man besonders bei meinem Lieblingssong „The Handless Man“:

Auch toll: „The Curve“.

Großartig! Nur leider immer zu schnell vorbei. Das ganze Album kann man hier kostenlos anhören.

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