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Elbow – Fly Boy Blue / Lunette

Ich hab Elbow aus Manchester schon auf dem Hurricane bei strahlendem Sonnenschein gesehen, so wirklich begeistert haben sie mich nicht. Am Samstag spielen sie im Rahmen der c/o pop im E-Werk. Und weil ein Freund noch eine Karte über hat, höre ich mir gerade mal wieder die Alben an. Könnte ja doch interessant werden. Aber die Stimme erinnert mich immer wieder zu sehr an den Sänger von Selig, die Songs sind eher matschig, ich komm damit nicht so klar.
Aber dieser Song, dieser eine Song ist der ganz große Wurf und hebt sich ganz deutlich von allen anderen ab. Läuft bei mir in Heavy Rotation: Fly Boy Blue / Lunette. Großartig. Aber 38 Euro für ne Karte? Nee.

Girls in Hawaii in der Ancienne Belgique

Die Konzertmitschnitte auf arte.tv sind immer wieder super. Und gerade für meinen Musikgeschmack werde ich fündig.

Hier zum Beispiel ein Mitschnitt von Girls in Hawaii, einer meiner nach wie vor meistgehörten Bands!

(Sollte der Player nicht laden, klickt hier.)

The Notwist – Close To The Glass

The-Notwist-Close-To-The-Glass-608x608Endlich. Aber auch ein bisschen unerwartet. Aber auf einmal war sie da, die Ankündigung. Irgendwann im November 2013. Und die Singleauskopplung “Close To The Glass”. Sperrig. So richtig wusste ich nicht was damit anzufangen. Aber trotzdem freute ich mich wie Bolle – begleiten mich The Notwist doch schon seit 12 Jahren, seit dem legendären “Neon Golden”, und ähnlich wie Radiohead sind sie nie in meiner Versenkung verschwunden wie so viele andere Bands, sondern ich höre sie regelmäßig.
Ende Januar kam als weitere Single “Kong” dazu und zeigte, dass das neue Album eine sehr große Bandbreite haben würde. Und so kam es dann auch.
Seit letzten Freitag ist es zu haben. Und seitdem höre ich es. Rauf und runter. Und was soll ich sagen? Ein bisschen bin ich enttäuscht, weil das Album exakt meine Erwartungen trifft. Es sind großartige Songs, jeder für sich genommen, die insgesamt ein “Mixtape” (ZEIT online) aus den verschiedenen Epochen der Band ergeben. Genau das finde ich schade, weil ich keinen wirklichen Zugang zum Gesamtkonzept finde. Und zugleich ist es großartig, denn jeder Song ist ein Juwel, den man sehr genau in seine Zeit einordnen kann. Es erscheint wie eine Review durch 25 Jahren Bandgeschichte.
Was mich ein bisschen frustriert an der Sterilität der Platte, ist der Vergleich mit den Live-Versionen. The Notwist haben im Januar ein Konzert in Paris gegeben, welches auf ARTE übertragen wurde und nach wie vor online abrufbar ist. An dem Abend haben sie schon sehr viele Stücke von “Close To The Glass” gespielt, die ich mir immer und immer wieder angehört habe. Und was soll ich sagen? Live sind The Notwist halt noch eine Spur besser. Na klar, live hat man ganz andere Möglichkeiten, die Stücke zu arrangieren, ineinander zu verweben. Aber es fehlt auch diese Klarheit des Studios, alles ist ein bisschen verwaschener. Eben das macht die Songs noch lebendiger. Was ich mir also wünsche als Nächstes: ein Live-Album! Aber am 20.03. spielen sie ja in Köln!
“Close To The Glass” aber ist trotz alles aufgeführten Kritik ein Meilenstein, “ein Ereignis” (Musikexpress). Es wird schwierig werden für andere Platten, dieses Jahr noch was Besseres für meine Ohren abzuliefern.

Das war 2013

Mein Jahresrückblick in Form von Fotos (und Videos), die ich dieses Jahr geschossen habe.

(Musik: joasihno)

Erste Bestätigungen

Eines der schönsten Weihnachtsgeschenke für mich hat sich mittlerweile schon zu einer Tradition entwickelt. Dann sitze ich am ersten oder zweiten Weihnachtstag da mit meinem Smartphone und schaue mir ein Video an, bei dem ich jedes Mal eine Gänsehaut bekomme. Und sofort ist alles wieder da, die Musik, der Sommer, die Leute, das Spiegelzelt, die Mainstage, das Gefühl des Haldern Pop – kurz: Der Blues erfasst mich, während ich auf dem Display die ersten Bestätigungen für das kommende Festival lese.

Bei jedem bekannten Namen macht das Herz einen kleinen Sprung. Dieses Jahr gab es für mich in der “ersten Welle” zwar nur einen: Fink. Toll! (Und sofort geht wieder die Fragerei los: Die spielen doch hoffentlich im Zelt und nicht auf der großen Bühne?) Aber umso mehr freue ich mich auf die unbekannten Namen, von denen wie jedes Jahr viele Eingang finden werden in meinen täglichen Musikkonsum. Jetzt hör ich erst mal Chet Faker.

Jahreslieblingssongs 2013 – Nr. 14

Eine sehr spät Entdeckung in diesem Jahr und vielleicht deshalb gerade ein Lieblingssong: Die Höchste Eisenbahn – Aliens.

Sehr schön, was die beiden Singer-Songwriter Francesco Wilking und Moritz Krämer da auf die Beine gestellt haben. Nach ein paar gemeinsamen Auftritten und Zusammenspielen u.a. mit Gisbert zu Knyphausen und Judith Holofernes war Die Höchste Eisenbahn geboren. Die Debüt-Platte erschien Anfang November. Tolle Texte und wunderbare Musik. Für mich das schönste deutschsprachige Singer-Songwriter-Album seit Gisberts “Hurra Hurra so nicht” von 2010. Sie spielen am 10.01. im Studio 672.

Jahreslieblingssongs 2013 – Nr. 13

Mein Jahreslieblingssong Nummer 13 kommt von Arcade Fire: Afterlife.

Was soll ich noch dazu sagen? Der Arcade-Fire-Hype hat mich gepackt! Und weil alle (zu recht) den Titelsong “Reflektor” des gleichnamigen neuen Albums so preisen, lenke ich hier mal die Aufmerksamkeit auf die zweite, nicht minder geniale Singleauskopplung: Afterlife. Ein absolut treibender Song. Fängt ein bisschen lahm an, geht dann aber immer weiter ab. I’ve gotta know / can we work it out?

Jahreslieblingssongs 2013 – Nr. 12

Frohe Weihnachten! Statt stiller Nacht gibt es als Jahreslieblingssong noch mal ein elektronisches Brett. Jon Hopkins – Open Eye Signal. Schön laut aufdrehen und zurücklehnen.

Der Londoner hat mit seinem 2013er Album “Immunity” das geschafft, was Moderat mit “II” nicht gelungen ist: Ein absolut stimmiges und in weiten Teilen tanzbares IDM-Album hinzulegen.

Jahreslieblingssongs 2013 – Nr. 11

Joe Banfi – Nomads.

Ich hätte seinen Auftritt auf dem Haldern Pop Festival sehr gerne gesehen, aber leider musste er den Gig absagen. So bliebt mir nichts anderes, als immer und immer wieder seine 2 EPs mit insgesamt nur 8 Songs zu hören, denn mehr hat er bisher nicht veröffentlicht. Dafür lohnt sich jeder einzelne! Stellvertretend für die 8 Songs nehme ich die Single “Nomads” als Jahreslieblingssong Nummer 11.

Jahreslieblingssongs 2013 – Nr. 9

Schon 2011 veröffentlicht, aber bei mir erst dieses Jahr so richtig eingeschlagen: Boy – Boris.

Das ganze Album ist toll, aber besonders mag ich “Boris” von Boy aka Valeska Steiner und Sonja Glass. Hoffentlich gibt es bald mal neues Material von denen.