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Der Tag wird kommen

Geschrieben vor 5 Monate

All ihr homophoben Vollidioten, all ihr dummen Hater
All ihr Forums-Vollschreibeer, all ihr Schreibtischtäter
All ihr miesen Kleingeister mit Wachstumsschmerzen
All ihr Bibel-Zitierer mit euerm Hass im Herzen
All ihr Funktionäre mit dem gemeinsamen Nenner
All ihr harten Herdentiere, all ihr echten Männer
Kommt zusammen und bildet eine Front
Und dann seht zu was kommt.

Marcus Wiebusch mit einem tollen Song und einem Kurzflim-Video gegen die Homophobie im Fußball. Großartig.

Elbow – Fly Boy Blue / Lunette

Geschrieben vor 5 Monate

Ich hab Elbow aus Manchester schon auf dem Hurricane bei strahlendem Sonnenschein gesehen, so wirklich begeistert haben sie mich nicht. Am Samstag spielen sie im Rahmen der c/o pop im E-Werk. Und weil ein Freund noch eine Karte über hat, höre ich mir gerade mal wieder die Alben an. Könnte ja doch interessant werden. Aber die Stimme erinnert mich immer wieder zu sehr an den Sänger von Selig, die Songs sind eher matschig, ich komm damit nicht so klar.
Aber dieser Song, dieser eine Song ist der ganz große Wurf und hebt sich ganz deutlich von allen anderen ab. Läuft bei mir in Heavy Rotation: Fly Boy Blue / Lunette. Großartig. Aber 38 Euro für ne Karte? Nee.

The Notwist – Close To The Glass

Geschrieben vor 11 Monate

The-Notwist-Close-To-The-Glass-608x608Endlich. Aber auch ein bisschen unerwartet. Aber auf einmal war sie da, die Ankündigung. Irgendwann im November 2013. Und die Singleauskopplung “Close To The Glass”. Sperrig. So richtig wusste ich nicht was damit anzufangen. Aber trotzdem freute ich mich wie Bolle – begleiten mich The Notwist doch schon seit 12 Jahren, seit dem legendären “Neon Golden”, und ähnlich wie Radiohead sind sie nie in meiner Versenkung verschwunden wie so viele andere Bands, sondern ich höre sie regelmäßig.
Ende Januar kam als weitere Single “Kong” dazu und zeigte, dass das neue Album eine sehr große Bandbreite haben würde. Und so kam es dann auch.
Seit letzten Freitag ist es zu haben. Und seitdem höre ich es. Rauf und runter. Und was soll ich sagen? Ein bisschen bin ich enttäuscht, weil das Album exakt meine Erwartungen trifft. Es sind großartige Songs, jeder für sich genommen, die insgesamt ein “Mixtape” (ZEIT online) aus den verschiedenen Epochen der Band ergeben. Genau das finde ich schade, weil ich keinen wirklichen Zugang zum Gesamtkonzept finde. Und zugleich ist es großartig, denn jeder Song ist ein Juwel, den man sehr genau in seine Zeit einordnen kann. Es erscheint wie eine Review durch 25 Jahren Bandgeschichte.
Was mich ein bisschen frustriert an der Sterilität der Platte, ist der Vergleich mit den Live-Versionen. The Notwist haben im Januar ein Konzert in Paris gegeben, welches auf ARTE übertragen wurde und nach wie vor online abrufbar ist. An dem Abend haben sie schon sehr viele Stücke von “Close To The Glass” gespielt, die ich mir immer und immer wieder angehört habe. Und was soll ich sagen? Live sind The Notwist halt noch eine Spur besser. Na klar, live hat man ganz andere Möglichkeiten, die Stücke zu arrangieren, ineinander zu verweben. Aber es fehlt auch diese Klarheit des Studios, alles ist ein bisschen verwaschener. Eben das macht die Songs noch lebendiger. Was ich mir also wünsche als Nächstes: ein Live-Album! Aber am 20.03. spielen sie ja in Köln!
“Close To The Glass” aber ist trotz alles aufgeführten Kritik ein Meilenstein, “ein Ereignis” (Musikexpress). Es wird schwierig werden für andere Platten, dieses Jahr noch was Besseres für meine Ohren abzuliefern.

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