Wenn ich heute gefragt würde, welche derzeit meine 3 Lieblingsmusiker/-bands sind, würde ich diese hier nennen:
Ólafur Arnalds:
Dan Mangan:
Damien Rice:
Aber mich fragt ja keiner…
Wenn ich heute gefragt würde, welche derzeit meine 3 Lieblingsmusiker/-bands sind, würde ich diese hier nennen:
Ólafur Arnalds:
Dan Mangan:
Damien Rice:
Aber mich fragt ja keiner…
Mit diesem brandneuen Coversong von Seeed verabschiede ich mich. Ab aufs Haldern.
Passend zum Herbst da draußen.
I was unafraid, I was a boy, I was a tender age
melic in the naked, knew a lake and drew the lofts for page
hurdle all the waitings up, know it wasn’t wedded love
4 long minutes end and it was over it’d all be back
and the frost took up the eyes
pressed against the pane could see the veins and there was poison out
resting in a raze the inner claims I hadn’t breadth to shake
searching for an inner clout, may not take another bout
honey in the hale could fill the pales of loving less with vain
hon, it wasn’t yet the spring
aiming and it sunk and we were drunk and we had fleshed it out
nose up in the globes, you never know if you are passing out
no it wasn’t maiden-up, the falling or the faded luck
hung up in the ivory, both were climbing for a finer cause
love can hardly leave the room
with your heart
Bon Iver spielen am 30.10. im E-Werk. Ich hab meine Karte schon!
Gestern Abend zur besten Sendezeit Nacht lief mal wieder eine herausragende Doku im Ersten: Der Pakt mit dem Panda.
Sie zeigt auf, wie sehr die angebliche Umweltschutzorganisation WWF mit seinem hohem Ansehen Firmen wie Monsanto oder dem Palmöl-Produzenten Wilma zu einem “grünen” Ansehen verhilft. Und nicht nur das, der WWF mischt selbst kräftig mit.
Glaubt man der Doku, so hat der WWF zum Beispiel Urwälder als “minderwertig” eingestuft und kartografiert nun das Land, aus dem Urvölker vertrieben werden sollen, damit Palmöl für europäischen Biodiesel angebaut werden kann.
Oder es wird ganz offen für den Einsatz von Gentechnik Werbung gemacht. Nicht nur über Gen-Weizen und -Soja, man müsse auch über Gen-Früchte aller Art nachdenken.
Der WWF verkauft es zum Beispiel auch als Erfolg, dass 0,5% eines Regenwaldes nicht gerodet wurden, inmitten einer riesigen Palmöl-Plantage. Die 2 verbliebenen Orang-Utans werden in der viel zu kleinen “Waldinsel” wahrscheinlich verhungern.
Das und noch viel mehr zum Haareraufen und Kopfschütteln kann man sich zum Glück noch in der mediathek der ARD ansehen.
Schade nur, dass solche Dokus (über die selbst Spiegel Online berichtet) mit schöner Regelmäßigkeit nur im Nachtprogramm ausgestrahlt werden. Die hätte nen Sendeplatz um 20:15 Uhr verdient!

Der krönende Abschluss des Festival-Sommers wird am 28. August in Konstanz am Bodensee gefeiert. Rock am See.
Eigentlich hätte ich diesem Ein-Tages-Festival keine Beachtung geschenkt, wäre da nicht jemand, der eh hingeht und mich mit der Nase draufgestoßen hätte. Wir werden eine Woche am Bodensee zelten, Geburtstag feiern und zum Abschluss das Festival rocken. Kann es Schöneres geben?
“Royal Public” und “Bonaparte” interessieren mich eher weniger. Seit 3 Tagen sind aber nun auch die “Editors” bestätigt. Und als Kracher und Headliner: SEEED.
Eigentlich hieß es von Peter Fox und dem Rest von Seeed 2007 ja, dass es das war, dass es keine gemeinsamen Auftritte mehr geben wird. Jetzt, 4 Jahre später, sitzt Seeed wieder im Studio und arbeiten an einem neuen Album, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Herrlich!
Traumzeit, Haldern Pop, Rock am See. Der Festival-Sommer kann kommen, ich freue mich drauf! Vielleicht kommt ja noch das eine oder andere Festival dazu. Platz und Lust ist auf jeden Fall da. Vorschläge anyone?
Das Haldern Pop Festival. Da wollte ich schon immer mal hin. Aber irgendwas kam immer dazwischen. Meistens, dass die Karten schon lange ausverkauft waren. Auch für 2011 hieß es schon im Januar: Ausverkauft! Aber dank Ebay (Wucher!) nenne ich seit einer Woche die Karte Nr. 634 (von 7.000) mein eigen.
“Feine kleine Dorfmusik”. Der Titel der WDR Rockpalast Doku über das Haldern 2010 trifft es wohl am besten: klein, familiär, nur eine Bühne draußen und eine im Zelt, mitten in der Zuckerrübentundra des Niederrhein, im beschaulichen Rees. Trotzdem ist das Haldern Pop vom britischen “The Guardian” als eins der fünf relevantesten europäischen Festivals ausgezeichnet worden. Denn die Macher beweisen ein unglaubliches Gespür für Bands und Trends, hatten doch Bands wie Franz Ferdinand, Maximo Park oder Mumford & Sons hier ihre ersten größeren Gigs gespielt. Und so werden auch vom 11. bis 13. August wieder nur “Unbekannte” spielen.
Besonders freue ich mich auf Moddi, der mir im Februar das bisher schönste Konzert 2011 beschert hat.
Und ich werde Gisbert zu Knyphausen mal wieder sehen. Yeah! Außerdem spielen Warpaint, Okkervil River, Agnes Obel, The Low Anthem & Wir sind Helden u.v.a.
Hach, was freu ich mich!
Da sich meine Urlaubspläne in Luft aufgelöst haben, werde ich diesen Sommer statt am Atlantik auf diversen Festivals zelten.
Den Anfang in dieser Festivalsaison macht das Traumzeit-Festival im Landschaftspark Nord in Duisburg vom 01. bis 03.07.
Traumzeit ist eine Entdeckungsreise in eine Welt aus Klängen, Songs und Experimenten. Und all das vor der bizarren Kulisse aus Stahlkonstruktionen, Kesseln, Rohrleitungen und Schornsteinen, die bei Dunkelheit durch die spektakulären Lichtinszenierungen des englischen Künstlers Jonathan Park geradezu futuristisch erscheint. Musik für Augen und Ohren.
Das wird bestimmt einmalig, mit dieser Kulisse, an dem Ort und mit dem Line-up.
Besonders freue ich mich auf:
Bubble Beatz aus der Schweiz
Den Isländer Ólafur Arnalds
Die österreichische Acapella-Kombo Bauchklang
Nils Koppruch, Mogwai und Caribou.
Ich glaubs nicht. Ich glaubs einfach nicht! Die Weilheimer Indie-Soundtüftler von The Notwist haben sich tatsächlich noch einmal mit der US-HipHop-Band Themselves zusammengetan. Am 13.05. wird ihr 2. Album “Own Your Ghost” erscheinen.
Vor 7 Jahren haben sich die beiden Bands dank einer Buspanne in Kanada kennengelernt und ein Jahr später unter dem Namen “13&God” ein gemeinsames Album rausgebracht, dessen Sound ich nie wieder irgendwo anders gehört habe. Experimentell, unangepasst, verstörend und doch so harmonisch. Ich war geflasht, besonders von Adam Druckers Stimme, die so super zu den Sounds von The Notwist passt.
Eine einmalige Kollaboration, ein einmaliges Album – so dachte ich bis gestern noch. Doch es wird nicht nur ein neues Album geben, 13&God kommen sogar auf Tour – und nach Köln. Am 17.05. im Gebäude 9. Genial!!
Als Vorgeschmack gibt es den Track “Old Age” zum Download, der sich allerdings anhört wie eine “herkömmliche” The-Notwist-Single.
Aber ich hab noch einen anderen Song gefunden, “Armored Scarves”, der schon besser ins Bild von 13&God passt:
Und als Schmankerl noch ein kurzes Video ausm Proberaum:
13 & God – “Armored Scarves” Preview from anticon. on Vimeo.
Derzeit meine absolute Lieblingsneuentdeckung.
I’m okay, but I’ve got friends that aren’t okay.
I’ve got friends that everyday
just take so much energy.
I’m not sure,
if it’s bad or not?
But I love them just that way.
I’m okay, but I’ve got friends that aren’t okay.
I’ve got friends that everyday
just take so much energy.
I’m not sure,
if it’s bad or not?
But I love them they’re just
too dark for the shadows too cold for the sun.
Keep building things up, to just tear them apart.
Like ships in a storm without harbour or bay.
But I love them just that way.
I’m not okay, but I’ve got friends that are okay.
I’ve got friends that everyday
just got so much energy.
I’m not sure,
if it’s bad or not?
But I love them, I’m just
too dark for the shadows too cold for the sun.
Keep building things up, to just tear them apart.
Like ships in a storm without harbour or bay.
But I love them just that way.