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JanBob blogt

Volleyball

2011 – Ein Rückblick

Geschrieben am 23. Dezember 2011

Januar. Der Schnee aus dem Dezember ist geschmolzen, es gibt ein imposantes Hochwasser. Es ist Dunkel und kalt. Wir kuscheln uns eng zusammen.

Februar. Ein Kurztrip nach Mainz und Wiesbaden. Ein Spaziergang auf der Autobahn. Moddi spielt sich mit dem Konzert des Jahres in unsere Herzen.

März. Ich fange an, wieder Volleyball zu spielen. Warme Wochenenden lassen uns am Rhein und im Park liegen. Von ihrem Kopfkino bekomme ich nichts mit.

April. Meine Schwester wird Kölnerin. Der Sommer ist da, wir liegen immer öfter mit kurzen Hosen im Park. Die Küsse werden kühler und weniger.

Mai. Es knackt, danach gibt es kein „Wir“ mehr. Ich helfe eine Wohnung streichen, fahre ans Meer, gehe Trommeln.

Juni. Ein Roadtrip nach Baden-Baden. Ich lerne einen neuen guten Freund kennen und höre nach über 15 Jahren auf zu rauchen.

Juli. Drei Tage Traumzeitfestival zwischen Hochöfen und gigantischen Hallen. Wir führen ein letztes Telefonat. Ich kaufe mir ein Rennrad, liege im Park und freue mich auf meinen Urlaub.

August. Der Sommer ist vorbei und ich habe Urlaub. Endlich. Aber statt an den Atlantik fahre ich zuerst nach Rees, aufs Haldern Pop. Danach in die Schweiz und dann nach Konstanz an den Bodensee. Mit Freunden ausspannen, die Seele baumeln lassen, auf andere Gedanken kommen.

September. Ich stolper auf einer Party über Vergangenes und verpiss mich. „Mampfn und Saufn“ wird kurz ins Leben gerufen. Ich fange bei einem weiteren Team an, Volleyball zu spielen. Ich gönne mir eine neue Brille. Es wird herbstlicher, wir gehen im Wald spazieren. Seit 3 Monaten bin ich Nichtraucher.

Oktober. Ich besuche Antwerpen und fünf Konzerte. Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite. Ich mache Bandfotos.

November. Ich bin auf 5 weiteren Konzerten und genieße das aufziehende Grau des Winters. Weggehen, feiern und Nächte durchmachen heißt das Motto. Ich bastel mir ein neues Gewand für mein Blog.

Dezember. Ich verlege meine Geburtstagsparty in den Sommer und gehe stattdessen in die Therme. Seit sechs Monaten rauche ich schon nicht mehr. Auf einmal steht sie da. Weihnachten kann kommen. Ich freue mich aufs nächste Jahr – und auf das Wiedersehen.

Ausgepowert

Geschrieben am 10. März 2011

Der Ball ist lange in der Luft, sauber, ohne viel Rotation, er fliegt parallel zum Netz. Ich nehme mir Zeit, antizipiere, laufe an, hole Schwung mit den Armen, reiße sie nach oben während ich abspringe. Körperspannung. Das Timing ist perfekt, ich treffe den Ball am höchsten Punkt meines Sprungs, diagonal am Block vorbei schlägt er vor den Füßen des Verteidigers ein. 13 zu 12 für uns. Das gelang mir gestern nur ein Mal. Trotzdem hatte ich sehr viel Spaß beim Spiel 3 gegen 2.

Am Telefon sagte man mir, ich könne gerne kommen, es seien heute aber nur 4 Leute beim Training da. Und auch sonst herrsche in der Hobbytruppe Personalmangel, daher die Anzeige, auf die ich mich gemeldet hatte.

Seit 4 Jahren habe ich keinen Volleyball mehr angefasst, entsprechend groß waren meine Zweifel. Kann ich das noch? Werde ich überhaupt was zustande bringen? Bin ich nicht schon nach 5 Minuten so K.O., dass ich mich in die Ecke setzen und zugucken muss?

Was dann kam, hat mir schnell die Angst genommen. Keine Übermenschen, keine Ultra-Cracks, die die Bälle 3-Meter-Raum-Decke schlagen, sondern etwa mein Spielniveau. Eine sehr nette Truppe ohne Trainer und Liga, daher ist nur Spielen angesagt. Und das hat verdammt viel Spaß gemacht. Ich habe schnell wieder ein Gefühl für den Ball bekommen, habe mir keine groben Schnitzer erlaubt. Zu meinem großen Erstaunen gingen mir die Angaben am besten von der Hand, mit Variationen wie früher, kurz, lang, geflattert, in die Ecken, alles war noch da. Die größten Probleme hatte ich in der Annahme, die niedrige Deckenhöhe tat ihren Teil dazu. Meine Kondition aber hat mir Angst gemacht. Schon beim Einspielen war ich platt, alles brannte. Ich hatte gehofft, ich würde in der Dreiergruppe spielen können. Aber nein, gleich rein ins Zweierteam. Also noch mehr rennen. Während des Spiels aber ging es aber erstaunlich gut.

Am Ende aber zitterten mir die Beine, die Schulter schmerzte und die aufgeschürften Knie brannten (wo sind nur meine Schoner?!). Heute kann ich kaum Treppen steigen, die Unterarme werden bestimmt noch blau vom harten Ball. Fahrradfahren ist erst mal nicht drin.

Trotzdem fühle ich mich unendlich gut. Endlich mal wieder auf den Ball gedroschen, gesprintet, gesprungen, geblockt, gejubelt, abgeklatscht. Das hab ich vermisst! Nächste Woche bin ich wieder dabei!

Elsenfeld II

Geschrieben am 2. August 2006

So, nachdem ja einige Leute rumgemosert haben, habe ich mich entschlossen, doch noch einen Nachschlag zum Wochenende zu geben.

2 Dinge sind mir besonders aufgefallen:
Erstens die gute Mannschaftsleistung, die wir an den Tag gelegt haben. Ein Team, das so noch nie zusammengespielt hat, auf Anhieb den 4. Platz, sehr respektabel. Noch vor dem ersten Spiel beim Einschlagen gegen Lockweiler dachte ich, dass wir mit Schimpf und Schande nach Hause gejagt werden. Dem war nicht so, wir haben meines Erachtens sehr gutes Volleyball gespielt. Wenn jetzt noch ein paar mehr Finessen reingebracht werden, mehr Hinterraum, schneller über die Mitte und festen Positionen hinten, dann kann noch einiges daraus werden. Leider war ich der einzige gelernte Zuspieler, und die Anspielmöglichkeiten begrenzten sich auf außen, einen Meter in die Mitte und beim Läufer evtl ein Ball über Kopf. In jedem Spiel habe ich daher mindestens ein Mal zum Stellerpunkt gegriffen und den 2. Ball rübergeworfen. Ich bin mal gespannt, wie die kommenden Turniere werden, wenn auch wieder Tomeck dabei ist, der besser als ich stellen kann.

Die zweite Sache: Ich bin alt!
Abends im Partykeller fängt der Mömminger Zuspieler (frische 16 Jahre) an, mich zu Siezen: „Kommen Sie wirklich alle von der Uni Mainz?“ Buaaah. Die Sau! Mein Trikot weist mich eindeutig als Student aus, warum Siezt er mich dann? Gute Erzeihung kann es nicht sein, das hat sich dann in der Nacht gezeigt, als wir alle in der Halle gepennt hatten. Alle? Nein, die Mömminger B-Jugend war aufmüpfig und meinte so ab halb 6 morgens Randale machen zu müssen. Björn, Eddy und Nils haben dann das Weite gesucht, ich habe es mit Ohrenstöpseln versucht. Früher war ich auch einer von denen, die sich auf Turnieren volllaufen lassen haben und danach alle geweckt haben, weil man nicht einsehen wollte (konnte), dass andere Leute um 6 Uhr schon schlafen wollen. Trotz (oder gerade wegen) des Alkoholpegels und Schlafentzugs haben die Jungs das Turnier natürlich gewonnen…

Trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht, ich habe glaube ich 7 Steaks an den 2 Tagen verputzt und an die 345 Liter Schweiß ausgedünstet. Und dazu die Fliegen… Eine Plage ohne Ende in der Halle!

Auf zum nächsten Turnier!

btw: Wer die Fotos zu dem Turnier vermisst, den muss ich vertrösten, da mein Provider wieder mal an meinem Server rumgeschraubt hat und die Galerie daher nicht so funktioniert, wie ich das gerne möchte – blöder safemode!

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